Infektionsgeschehen in Halle

Keine Schulöffnung vor den Pfingstferien

Kitas ab Montag wieder auf.

Von Franz Ruch
Besuch im Elisabethgymnasium in Halle. Kathrin Hinniger-Müller unterrichtet Mathe mit halber Klasse 11 vor Ort und die andere Hälfte zu Hause. (Foto: Silvio Kison)

Halle (Saale) - Das Infektionsgeschehen in Halle entspannt sich weiter und bald könnten die ersten Lockerungen folgen: Bleiben die täglichen Neuinfektionen höchstens auf dem derzeitigen Niveau, starten die Schulen nach den Pfingstferien am 24. Mai wieder mit dem Präsenzunterricht. Kitas könnten schon ab kommenden Montag wieder öffnen. Ferner könnte ab nächster Woche auch das Termin-Shopping „Click & Meet“ wieder erlaubt sein. Die bundesweite Ausgangssperre oder die Kontaktbeschränkungen sind von den Lockerungen nicht betroffen.

Niedriges Infektionsgeschehen: Kitas und Geschäfte könnten ab Montag öffnen

Seit vergangenem Sonntag hat das Gesundheitsamt der Stadt Halle wieder Inzidenzwerte unter der 165er-Marke an das Robert Koch-Institut gemeldet. Dieser Schwellenwert ist die erste Grenze für Corona-Regeln in Halle, die etwa den Distanzunterricht oder die Kita-Öffnung regeln. Liegt die Inzidenz fünf Tage in Folge darunter, kann ab dem übernächsten Tag gelockert werden.

In Halle ist das in diesem Fall der kommende Freitag. „Da eine Umsetzung immer erst ab dem Folgetag der Feststellung möglich ist, könnten Kitas und Geschäfte frühestens am Montag wieder öffnen“, merkt die Stadtverwaltung an.

Schulleiter begrüßt Öffnung der Schulen nach den Pfingstferien

Da für Schüler ab kommender Woche ohnehin die zweiwöchigen Pfingstferien beginnen, wird die Schulöffnung erst für die letzte Mai-Woche relevant. Liegen die Inzidenzwerte an den Tagen davor im Bereich zwischen 100 und 165, findet Wechselunterricht statt. Liegen sie unter 100, findet regulärer Präsenzunterricht statt.

Steigt die Inzidenz wieder über 165, bleiben die Schulen geschlossen, ausgenommen Abschlussklassen und Förderschulen. Der Schulleiter des Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“, Thomas Gaube, begrüßt den Umstand, dass die Schulen nicht noch kurz vor den Ferien geöffnet werden. „Das ewige Hin und Her macht Eltern und Schüler wuschig“, sagt er. (mz)