Anschlag von Halle

Anschlag von Halle: „Ich sehe jetzt optimistischer als vorher in die Zukunft“

Halle (Saale) - Die Tür ist noch da. Die schmale, dunkle Eichentür in der hellen Ziegelmauer der Synagoge von Halle tut unverändert ihren Dienst in der Humboldtstraße 52. Auch die Einschusslöcher sind noch zu sehen, oberhalb, unterhalb und neben dem Türschloss. Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, am 9. Oktober 2019, versuchte hier der Attentäter Stephan B. in Kampfmontur und mit selbstgebauten Waffen in die Synagoge einzudringen, in der 51 Menschen beteten. Die Tür hielt ihn ...

Von Jan Sternberg 20.07.2020, 09:00

Die Tür ist noch da. Die schmale, dunkle Eichentür in der hellen Ziegelmauer der Synagoge von Halle tut unverändert ihren Dienst in der Humboldtstraße 52. Auch die Einschusslöcher sind noch zu sehen, oberhalb, unterhalb und neben dem Türschloss. Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, am 9. Oktober 2019, versuchte hier der Attentäter Stephan B. in Kampfmontur und mit selbstgebauten Waffen in die Synagoge einzudringen, in der 51 Menschen beteten. Die Tür hielt ihn auf.

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