50 Jahre Halle-Neustadt

50 Jahre Halle-Neustadt: Tausende Besucher beim Stadtfest

Halle (Saale)/MZ - Akrobatik, Pop, Rock und Volkslieder auf zwei Bühnen, Spiele für Kinder, ein Sonderpostamt und vieles mehr. Wer beim großen Stadtfest am Samstag nicht auf seine Kosten kam, war selbst schuld. „Die Organisatoren haben sich viel Mühe gegeben, es ist richtig schön“, lobte Ingrid Lehmann, die seit über 40 Jahren in Neustadt wohnt. Die Rentnerin hat schon viele Stadtfeste in Neustadt miterlebt - aber das diesjährige zum Jubiläum „50 Jahre Neustadt“ war für sie, wie wohl für die meisten Besucher, ein ganz ...

Von Silvia Zöller 12.07.2014, 15:39

Akrobatik, Pop, Rock und Volkslieder auf zwei Bühnen, Spiele für Kinder, ein Sonderpostamt und vieles mehr. Wer beim großen Stadtfest am Samstag nicht auf seine Kosten kam, war selbst schuld. „Die Organisatoren haben sich viel Mühe gegeben, es ist richtig schön“, lobte Ingrid Lehmann, die seit über 40 Jahren in Neustadt wohnt. Die Rentnerin hat schon viele Stadtfeste in Neustadt miterlebt - aber das diesjährige zum Jubiläum „50 Jahre Neustadt“ war für sie, wie wohl für die meisten Besucher, ein ganz besonderes.

Der Applaus war ihnen sicher

Das zeigte sich unter anderem auch an den Besucherzahlen in der Neustädter Passage 13, wo die Ausstellung des Stadtmuseums zum Jubiläum zu sehen ist. Allein 400 Besucher schauten hier am Samstag hinein. In dem Sonderpostamt, das ebenfalls in dem Museum auf Zeit untergebracht war, gingen insgesamt rund 1.000 Sonderpostkarten und Sonderumschläge mit Motiven zum Jubiläum über die Tische der Briefmarkenfreunde Halle-Süd und des Briefmarkensammler-Clubs „Hallensia“. Am Schalter mit den Sonderstempeln gab es zeitweise Schlangen.

Großer Andrang herrschte auch auf den beiden Bühnen, wo Neustädter Vereine ihr Können zeigten und Profis wie die Akrobatinnen des Theaters Helmnot aus der Nähe von Zwickau ihre kraftzehrenden Tänze mit zwölf Meter langen Tüchern auf einer Windmaschine mit einem entspannten Lächeln im Gesicht präsentierten. An zahllosen Ständen informierten Vereine über ihre Angebote, wie etwa die Kulturwerkstatt Neustadt, die zurzeit vor allem in Kooperation mit Schulen aktiv ist. „Aber wir suchen dringend eigene Räume“, sagte Projektleiter Olaf Brand. Egal, ob es das Jugendblasorchester, der Chor der Volkssolidarität oder die Berliner Band „Stamping Feet“ waren - der Applaus war ihnen sicher.

Den Text kannten sie noch

Aber am meisten werden sich die jungen Damen des Mädchenchors Neustadt über den Beifall gefreut haben. Sie brachten das originale Neustadt-Lied aus den 70er Jahren in einer peppigen überarbeiteten Variante von Chorleiter Thomas Vogt auf die Bühne. Geschrieben hatte es damals eine Lehrerin der 1. POS, an der 1964 der Grundstein für Neustadt gelegt wurde. Einige Neustädter konnten den Text noch mitsingen. Und so hatte das Fest sogar noch eine Hymne.