Großer Preis des Mittelstandes

Großer Preis des Mittelstandes: Logistikunternehmen Hallog aus Eisleben gewinnt

Eisleben - Beste Stimmung bei der Firma Hallog: Das auf den Transport von tiefgekühlten Lebensmitteln spezialisierte Logistikunternehmen aus der Lutherstadt Eisleben hat den „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung für die Region Sachsen-Anhalt ...

Von Fabian Wagener

Beste Stimmung bei der Firma Hallog: Das auf den Transport von tiefgekühlten Lebensmitteln spezialisierte Logistikunternehmen aus der Lutherstadt Eisleben hat den „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung für die Region Sachsen-Anhalt gewonnen.

Am vergangenen Wochenende nahm Hallog-Geschäftsführer Uwe Ritzmann den renommierten Wirtschaftspreis auf einer Gala im Dresdner Hotel Maritim entgegen, auf der auch die Auszeichnungen für die Regionen Sachsen, Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vergeben wurden. „Wir freuen uns riesig über den Preis“, sagte Ritzmann gegenüber der MZ. „Das ist schon eine Ehre und nichts, was man jeden Tag bekommt.“

Mehr als 4.700 Nominierungen

Der „Große Preis des Mittelstandes“ wird seit nunmehr über 20 Jahren jährlich und in zwölf verschiedenen Regionen in Deutschland vergeben. Für die Auszeichnung können Kommunen, Verbände und Firmen mittelständische Unternehmen nominieren, die sie für preiswürdig halten. Zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury küren schließlich die Gewinner.

Bewertet werden dabei unter anderem die wirtschaftliche Gesamtentwicklung, Service und Kundennähe, die Innovationskraft sowie das regionale Engagement des jeweiligen Unternehmens. Für den diesjährigen Preis wurden deutschlandweit 4.796 Unternehmen nominiert, für die Wettbewerbsregion Sachsen-Anhalt waren es 170.

Die 220 Mitarbeiter starke Eisleber Firma konnte sich hier gemeinsam mit drei anderen Unternehmen durchsetzen. Hallog verfüge über ein logistisches Netzwerk, durch das der Dienstleister „jederzeit mit höchstem Qualitätsanspruch“ liefern könne, hieß es unter anderem zur Begründung der Preisvergabe. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir gute Arbeit geleistet haben“, sagte Ritzmann.

Auch EWS schneidet sehr gut ab

Neben Hallog konnte auch ein anderes Unternehmen aus Eisleben bei dem Wettbewerb punkten: Die insbesondere durch die Herstellung von Feuerwehrstiefeln bekannte Firma EWS wurde für ihre Arbeit mit einem Platz auf der Finalisten-Liste ausgezeichnet.

Das sehr gute Ergebnis der beiden Eisleber Unternehmen freut auch die Politik. Auf ihrer Facebook-Seite gratulierte Oberbürgermeisterin Jutta Fischer (SPD) noch am Abend der Preisverleihung. „Unsere Unternehmen räumen ab“, jubelte sie. Die Mittelständler seien „der Inbegriff für Leistungsbereitschaft, Fleiß und gesellschaftliche Verantwortung“, schrieb Fischer. (mz)