Feuer am Donnerstagabend

Wald brennt südlich von Natho - Dessau-Roßlaus Feuerwehren im Großeinsatz

Bei Natho haben am Donnerstag 1.000 Quadratmeter Wald gebrannt. Zwei Stunden und 20.000 Liter Wasser brauchte es zum Löschen.

05.08.2022, 10:37
Die Feuerwehrleute waren am Donnerstag bei Natho im Einsatz.
Die Feuerwehrleute waren am Donnerstag bei Natho im Einsatz. (Foto: Feuerwehr)

Rosslau/MZ - Südlich von Natho waren Dessau-Roßlaus Feuerwehrleute am Donnerstagabend bei einem Waldbrand gefordert. Die Alarmierung erfolgte gegen 22 Uhr. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte aus Streetz und Mühlstedt an der vermuteten Brandstelle konnte das Feuer bestätigt werden. Unverzüglich wurden Löschmaßnahmen eingeleitet.

Die Kameraden wurden kurz darauf von der Feuerwehr Roßlau unterstützt. Nach dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr wurde nach einer weiteren Lageeinschätzung noch die Feuerwehr Meinsdorf mit ihrem Waldbrandtanklöschfahrzeug nachalarmiert. Anschließend wurde das auf etwa 1.000 Quadratmeter wütende Feuer von zwei Seiten bekämpft. Ein weiteres Ausbreiten konnte verhindert werden, berichtete die Berufsfeuerwehr.

Dessau-Roßlaus Feuerwehren haben für den Löscheinsatz zwei Wasserentnahmestellen eingerichtet

Zur Sicherung des Löschwassers wurden zwei Wasserentnahmestellen eingerichtet. Einmal in Natho über einen Hydranten und in Streetz aus dem Löschwasserteich. Nach etwa einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten konnten eingeleitet werden. Nach einer weiteren Stunde und durch den Einsatz von insgesamt 20.000 Liter Löschwasser war das Feuer endgültig gelöscht. Eine Kontrolle mit Wärmebildkamera ergab keine heißen Glutnester mehr.

Die Polizei leitete Ermittlungen zur Brandursache ein. Das Waldstück wurde dem diensthabenden Revierförster übergeben. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Gegen Mitternacht waren die Feuerwehren zurück in ihren Gerätehäusern und wieder einsatzbereit.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Streetz, Mühlstedt, Roßlau, Meinsdorf und die Berufsfeuerwehr mit neun Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften.