Kontodaten abgefragt Mail von falschem Paketzusteller - Mann aus Dessau wird mit Zollgebühren von 2,99 Euro reingelegt
Eine Strafanzeige wegen Betruges hat ein 52-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau erstattet.

Dessau/MZ. - Eine Strafanzeige wegen Betruges hat ein 52-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau erstattet.
Nach seinen Angaben hatte er am 5. Juni eine E-Mail von einem vermeintlichen Paketauslieferservice erhalten. In der E-Mail wurde er aufgefordert, einen Betrag von 2,99 Euro für angebliche Zollgebühren zu zahlen. Über einen Link wurde der Mann zu einer Internetseite weitergeleitet, auf der er seine Bankdaten eingeben sollte, was er auch tat. Erst nach Eingabe seiner Bankdaten stellte er fest, dass der Name des Paketauslieferers falsch geschrieben war, wurde aber nicht weiter aktiv.
Am Montag, 17. Juni, erhielt er dann von seiner Hausbank eine Mitteilung, dass von seinem Konto eine unberechtigte Abbuchung von mehreren hundert Euro erfolgt sei. Der Geschädigte vermutet einen Zusammenhang mit der E-Mail und der unberechtigten Buchung. Ob die Bank das Geld zurückbuchen konnte, ist momentan nicht bekannt.