Nach Schließung des Impfzentrums

Dessau-Roßlau setzt auf mobile Impfteams gegen Corona - Das sind Impforte und Termine

Von Oliver Müller-Lorey 18.10.2021, 09:32
In der Freiwilligen Feuerwehr Dessau-Süd impfte Anke Schöneberg schon am Freitag.
In der Freiwilligen Feuerwehr Dessau-Süd impfte Anke Schöneberg schon am Freitag. Foto: Ruttke

Dessau/MZ - Das Dessau-Roßlauer Impfzentrum in der Anhalt-Arena ist zwar geschlossen, für eine Spritze gegen das Coronavirus müssen die Dessau-Roßlauer dennoch nicht unbedingt ihren Arzt aufsuchen. Die Stadt bietet mobile Impftermine an und hat in der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Süd eine Art Mini-Impfzentrum eingerichtet. Am vergangenen Freitag holten sich dort bis 15 Uhr 165 Personen ihre Immunisierung ab, 163 zum zweiten Mal.

Termine für Zweitimpfung

Denn besonders interessant ist das Angebot für diejenigen, die in der Anhalt-Arena ihre erste Spritze bekommen haben und nun die Auffrischungsdosis brauchen. Sie können wieder am heutigen Montag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Dessau-Süd, Innsbrucker Straße 8, geimpft werden. Die Impfungen erfolgen ohne vorherige Terminvergabe.

Des Weiteren sind für diese Woche laut Stadt folgende weitere öffentliche Impfangebote vorgesehen: Dienstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.45 Uhr, auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau, Karl-Liebknecht-Straße 38. Mittwoch, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.45 Uhr, im Edeka-Center Dessau, Ernst-Zindel-Str. 4. Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.45 Uhr im Rathauscenter (1. Obergeschoss, an der Rolltreppe, neben New Yorker).

Bei den mobilen Impfterminen werden die Impfstoffe von Biontech und Johnson&Johnson verabreicht. Die Zweitimpftermine finden drei Wochen später statt: am 9. November auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau, am 10. November im E-Center Dessau sowie am 12. November im Rathauscenter.

Auch für Kinder

An den mobilen Impfterminen können auch zwölf- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche geimpft werden. Für das Aufklärungsgespräch ist die Anwesenheit der Sorgeberechtigten, in der regel beider Elternteile, notwendig. Bei den über 16-jährigen Jugendlichen reicht auch die Anwesenheit einer sorgeberechtigten Person, heißt es von der Stadt.