Abgefahrene Party

Woliday und Stadtwerke feiern gemeinsam in Wolfen-Krondorf eine Jubiläums-Party

Spaßbad und Stadtwerke feiern gemeinsam auf dem Gelände in Krondorf und bieten ein Programm für Familien. MDR Sputnik soll auch Jugendliche anlocken.

Von Christine Färber
Das Woliday besteht 20 Jahre. Das wird am 18. September groß gefeiert.
Das Woliday besteht 20 Jahre. Das wird am 18. September groß gefeiert. (Foto: André Kehrer)

Wolfen/MZ - Am 18. September bebt das Woliday. Und das aus gutem Grund: Das Spaßbad in Wolfen besteht 20 Jahre und die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen 30. Beide Jubiläen zusammen ergeben ein großes Fest.

Und das wird ein besonderes, wie Daniel Willner von der Bäder- und Servicegesellschaft Bitterfeld-Wolfen verspricht. Denn das, was da los sein wird, hatte inhaltlich komplett der Jugendbeirat der Stadt in der Hand. So gibt es tagsüber von 10 bis 16 Uhr ein buntes Programm für Familien und Kinder. Ein Neptunfest, Animation und eine Bastelstraße sind angesagt und natürlich kann man auch baden gehen.

Am Abend steht die Jugend im Mittelpunkt. Und sie soll ein bisschen Flair des ausgefallenen Halbinsel-Events erleben: MDR Sputnik macht auf seiner Tour Halt in Wolfen. Von 20 bis 1 Uhr geht damit im Außenbereich des Woliday die Post ab. Die Freibecken, so Willner, sind ebenfalls offen. Und auch an eine Schlechtwetter-Variante ist gedacht: Für den Fall, dass es mal regnet, stehen Zelte zum Unterstellen auf der Wiese.

„Wir haben mit der Stadt, dem Woliday, den Stadtwerken zusammen geguckt, was geht“

Seit dem Frühjahr, sagt Jugendbeiratsvorsitzende Lisa Müller, laufen die Vorbereitungen. „Wir hatten ein Budget und freie Hand“, so die 22-Jährige. „Unsere Vorschläge sind alle akzeptiert worden. Wir haben mit der Stadt, dem Woliday, den Stadtwerken zusammen geguckt, was geht.“

Den ganzen Tag wird drinnen und draußen was los sein.
Den ganzen Tag wird drinnen und draußen was los sein.
(Foto: André Kehrer)

Stressig sei das schon manchmal gewesen, meint sie rückblickend und denkt an all die Absprachen und Meetings. Aber es zeuge eben auch von Vertrauen, so ein Event in die Hände des gerade wieder gewählten siebenköpfigen Jugendbeirats zu legen. Letztlich waren drei von ihnen - neben Lisa Müller ihre Stellvertreter Leon Schöpke und Luc Urban - „sehr intensiv dabei“, wie sie es formuliert. „Wir wollen für die Stadt etwas bewirken, sie für Kinder und Jugendliche attraktiver machen. “

Es gelte die 3G-Regel - die DLRG ist mit einem Test-Mobil vor Ort

Engagiert freilich sind auch die anderen Mitglieder des Vorbereitungskomitees. Zum Beispiel Stadtjugendpflegerin Oxana Reidel-Rostalsky, die die Kontakte zu den hiesigen Jugendclubs hergestellt hat. Denn die sind ebenfalls dabei und unterstützen die Organisatoren nicht nur bei der Familienparty.

Eine Herausforderung, weiß Willner, ist die Umsetzung der Corona-Vorschriften. Es gelte die 3-G-Regel - die DLRG übrigens ist mit einem Test-Mobil vor Ort. Für die abendliche Party sind maximal 1.000 Gäste erlaubt. Darauf werde streng geachtet, sagt er. „Wenn jemand das Gelände verlässt, gibt er sein Armband ab und so kann dann ein neuer Gast rein.“ Auch die Anzahl der Badenden ist limitiert.