Corona-Update

Die Inzidenz in Anhalt-Bitterfeld bewegt sich langsam in Richtung 50 - Neun neue Corona-Infektionen

Von Ulf Rostalsky
Ein Corona-Schnelltest (Symbolbild)
Ein Corona-Schnelltest (Symbolbild) (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Anhalt-Bitterfeld/MZ - Nachdem am Mittwoch mit 35 Neuinfektionen der höchste Tageszuwachs seit Wochen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gemeldet worden war, sind die Zahlen am Donnerstag deutlich niedriger ausgefallen. Laut Kreissprecherin Marina Jank wurden dem zuständigen Gesundheitsamt in Köthen innerhalb von 24 Stunden neun neue Infektionsfälle gemeldet.

Betroffen sind jeweils eine Frau und ein Mann aus Bitterfeld-Wolfen und aus Sandersdorf-Brehna. Infiziert haben sich außerdem zwei Frauen aus der Stadt Südliches Anhalt, eine Frau und ein Mann aus Aken sowie ein Mann aus dem Osternienburger Land. Mit den bekanntgewordenen Fälle stieg die Zahlen der aktuell im gesamten Landkreis als infiziert geltenden Personen auf 105. Unter ihnen befindet sich eine Person, die auf intensivmedizinische Pflege in einem Krankenhaus angewiesen ist. Invasiv beatmet werden muss sie allerdings nicht.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den neuen Sieben-Tage-Inzidenzwert für Anhalt-Bitterfeld Stand Donnerstag, 0 Uhr, mit 45,8 an. Tags zuvor fiel er fast 20 Punkte niedriger aus, in der Vorwoche befand er sich im Landkreis im niedrigen einstelligen Bereich. Laut RKI gibt es in Sachsen-Anhalt damit nur noch im Stadtgebiet von Halle eine höhere Sieben-Tage-Inzidenz. Dort wird sie mit 47,1 angegeben. Landesweit haben die Mitarbeiter des Koch-Instituts anhand der aktuellen Infektionen eine Inzidenz von 26,8 errechnet. Der Schnitt aller deutschen Bundesländer liegt aktuell bei 83,5 mit sehr leicht fallender Tendenz.