Service wird belohnt

Autohaus Fietz in Altjeßnitz erhält schon zum dritten Mal eine besondere Ehrung

Von Michael Maul 16.10.2021, 12:00
Enrico Fietz, der Chef des Ford-Autohauses in Altjeßnitz, hat  zum dritten Mal den  Preis für Kundenzufriedenheit im Service erhalten.
Enrico Fietz, der Chef des Ford-Autohauses in Altjeßnitz, hat zum dritten Mal den Preis für Kundenzufriedenheit im Service erhalten. Foto: Kehrer

Altjessnitzt/MZ - Der Spruch: „Aller guten Dinge sind drei“ ist für Enrico Fietz passend. Denn sein Ford Autohaus in Altjeßnitz hat zum dritten Mal den 1. Preis bei der Kundenzufriedenheit im Service unter den kleinen Ford-Autohäusern in Deutschland gewonnen. Die Freude ist groß, doch ausruhen wollen sich Fietz und seine Mannschaft darauf nicht. Im Gegenteil: „Wir wollen nach dieser Ehrung unseren guten Service fortführen und noch möglichst viele Preise erhalten“, sagt er und drückt damit gleichzeitig den Dank an sein zehnköpfiges Team aus. „Nur mit einer eingespielten und perfekten Mannschaft kann man so etwas erreichen.“

„Der Preis, der alljährlich von Ford Europa verliehen wird, geht aus einer Bewertung der Kunden hervor“, erklärt Fietz die Prozedur. Das jeweilige Autohaus bewerbe sich bei Ford. Dessen Kunden bekämen dann einen Fragebogen zugeschickt, auf dem sie verschiedene Punkte ankreuzen könnten. „Der mit den meisten Punkte ist der Sieger“, sagt der Chef, der 2011 seinen ersten Preis verliehen bekam. Um die Bewertung reell zu gestalten, würden die Werkstätten und Autohäuser nach unterschiedlichen Kriterien ausgewählt und eingestuft. „Dabei geht es um die Anzahl der Mitarbeiter“, sagt Fietz. Er gehöre mit seinem am 1. Oktober vor 31 Jahren von seinem Vater gegründeten Betrieb gemeinsam mit 29 anderen Firmen zur Kategorie der kleinen Ford-Autohäuser in Deutschland.

Verkauf von Autos ist im Autohaus gerade etwas in den Hintergrund gerückt

„Der Service wird bei uns weiter an oberster Stelle stehen“, gibt sich Enrico Fietz kämpferisch. Zwar sei durch Corona die Anzahl der Neuwagen zurückgegangen, trotzdem bräuchten die Autos einen guten Service. Zumal seit 2006 auch die Automarke Lada einen Platz im Angebot ausmache. „Auch diese recht robusten Autos brauchen Service und Pflege“, betont der Kraftfahrzeugmeister. Neben Benzinern und Diesel kann man sich bei Fietz in Altjeßnitz auch über Elektrowagen informieren. „Der Verkauf steht bei uns momentan aber weniger auf dem Programm“, sagt Fietz. Denn es würden kaum Autos ausgeliefert. Einfach Fahrzeuge im Autohaus anschauen und kaufen, sei deshalb aktuell kaum möglich. „Wir vermitteln aber Neuwagen, wenn jemand Interesse hat.“

Die Tradition und das Überleben des Hauses ist für den Geschäftsführer auch eine Frage der Mitarbeiter. „Ich sehe mich in der Verantwortung gegenüber meinen Mitarbeitern und möchte zum Beispiel, dass alle regelmäßig ihren Lohn erhalten.“ Diese Verantwortung liege bei Familie Fietz im Blut. Als sein Vater vor inzwischen 31 Jahren ganz allein die Firma aus der Taufe hob, sei das Interesse an neuen Wagen noch sehr groß gewesen. Deshalb habe man damals in Altjeßnitz Land gekauft und darauf im Jahr 1993 den jetzt noch stehenden Pavillon sowie die Werkstätten gebaut. „Das ist eine gute Grundlage unserer Arbeit für zufriedene Kunden“, meint Enrico Fietz.