Bernburg

Bernburg: Ohne Ehrenamtliche läuft nichts

Bernburg - Die ehrenamtlichen Helfer, die die Stadt Bernburg in ihren Sozialeinrichtungen oder als Soziallotsen bei der Flüchtlingsintegration unter die Arme greifen, sind am Mittwoch ins Rathaus eingeladen worden.

20.01.2016, 14:29

Ein großes Dankeschön, verbunden mit Blumengruß und Büchergutschein, hat Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze (parteilos) am Mittwoch jenen 40 Menschen ausgesprochen, die in ehrenamtlicher Arbeit die Sozialeinrichtungen der Stadt am Laufen halten oder Flüchtlinge als Soziallotsen betreuen.

Leckereien nach Feierstunde

34 von ihnen waren der Einladung ins Rathaus gefolgt, wo sie nach der kleinen Feierstunde am vom Menüservice Conrad gesponserten Mittagsbuffet Rinderbraten, Zanderfilet oder Gemüselasagne schlemmen konnten. „Die Gesellschaft hat ohne Ehrenamt keine Chance“, sagte der OB. Rund ein Drittel der Bundesbürger engagiere sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich, ob aus Interesse an einem Hobby oder einfach nur, um zu helfen. Diese Zahl spreche für sich. „Und diejenigen, die die Unterstützung anderer in den Vordergrund stellen, nehmen sich meist selbst nicht so wichtig. Gerade deshalb haben sie es verdient, ins Licht der Öffentlichkeit gerückt zu werden“, sagte Henry Schütze.

Diese Menschen wurden geehrt

Und das sind die Menschen, die in den Sozialeinrichtungen der Stadt helfen: Ute Kloß, Werner Hübbe, Heinz Streblow, Heidi Strecker, Silva Nicolai, Barbara Seress, Gabriele Malz, Regina Kalas, Jörg Matthias, Matt Perkins, Hunter Winkel (alle im Nachbarschaftszentrum Talstadt), Sibille Sommer, Katrin Böttge, Maritta Horenburg, Sabine Brenk, Annegret Thielicke, Angelika Döring, Andrea Baasch, Tina Bär, Gerd Schneidewind, Sigrid Gericke, Christin Keßler, Sybille Rittiner, Alexander Winterfeld, Lydia Werner (alle bei der Bernburger Tafel), Elfriede Rödiger, Heike Müller, Gisela Bernhardt, Gerhild Folkers, Karin Czesnocha (alle in der Kleiderkammer), Thomas Roth, Ronny Kirchner (beide im Möbellager), Petra Hoffmann (als Streetworkerin), Günther Rossol, Doris Mägde, Andreas Fräßdorf, Katharina Davarre, Ibrahima Jakite, Beate Hecke und Michael Horstmann (alle als Soziallotsen). (mz/tad)