Rettungseinsatz

Zwei Autos sind bei Winningen frontal zusammengestoßen

Bei einem Verkehrsunfall auf der B180 werden am Freitagnachmittag vier Personen verletzt.

Von Anja Riske 15.10.2021, 18:29
Der Pkw hat sich überschlagen und landete im Straßengraben.
Der Pkw hat sich überschlagen und landete im Straßengraben. Fotos (3): frank Gehrmann

Winningen/MZ - Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche ist am Freitagnachmittag in Aschersleben die Sirene ertönt. Ursache war ein Verkehrsunfall auf der B180 zwischen Aschersleben und Winningen in der Nähe der Schweinemastanlage. Dabei wurden vier Personen verletzt.

Nach Angaben der Polizei waren zwei Pkw auf der Straße frontal zusammengestoßen. Einer von beiden, ein BMW, kam danach im Graben rechts neben der Fahrbahn zum Stehen. Der zweite Unfallwagen, ein Seat, überschlug sich und landete dabei ebenfalls im Graben. Der Arbeiter-Samariter-Bund war mit vier Rettungswagen vertreten. Außerdem waren zwei Notärzte vor Ort.

Über die Schwere der Verletzungen der vier Opfer konnten die Rettungskräfte zunächst keine Angaben machen. Laut Polizei wurden sie in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die genaue Unfallursache und der Hergang waren allerdings noch unklar.

Auch für den anderen am Unfall beteiligte Pkw war neben der Straße Endstation.
Auch für den anderen am Unfall beteiligte Pkw war neben der Straße Endstation.
Foto: Frank Gehrmann

Die Freiwillige Feuerwehr war aus Aschersleben mit drei Fahrzeugen sowie insgesamt 16 Einsatzkräften angerückt. Sie war ursprünglich wegen eines Unfalls mit eingeklemmter Person alarmiert worden, berichtete Eric Eilhardt von der Ascherslebener Wehr. Das stellte sich letztlich als falsch heraus. Sie mussten niemanden aus den Autos befreien. Die Verletzten seien bei Eintreffen der Feuerwehr bereits notärztlich versorgt worden, erklärte Eilhardt weiter. Er und die anderen Kameraden haben dann die Unfallstelle abgesichert, die Fahrzeugbatterien der beiden Unfallwagen zur Sicherheit abgeklemmt sowie die Löschbereitschaft sichergestellt, erläuterte er.

Großeinsatz für den ASB.
Großeinsatz für den ASB.
Foto: Frank Gehrmann

Auch die Ortswehr aus Westdorf war alarmiert worden und hatte sich bereits zum Ausrücken bereitgemacht. Jedoch konnten die Kameraden dort den Einsatz abbrechen, da die Kräfte aus Aschersleben für die notwendigen Maßnahmen an der Unfallstelle keine zusätzliche Verstärkung mehr benötigten.

Seit Kurzem gilt für die Feuerwehr eine neue Alarm- und Ausrückeordnung. Diese neue Ordnung hat zur Folge, dass nun in Aschersleben die Sirene ertönt, sobald Menschenleben in Gefahr sind. Wie auch beim Verkehrsunfall auf der A36 bei Aschersleben West am vergangenen Dienstag, war sie außerdem der Grund, dass neben der Feuerwehr in Aschersleben zusätzlich auch die Kameraden der Ortswehr in Westdorf alarmiert wurden.