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Veranstaltungsreihe „Vorgelesen“ in der Ascherslebener Kreisbibliothek: MZ-Reporter stellen im Februar ihre „GuMos“ vor

Die Ascherslebener „Vorgelesen“-Reihe geht in eine weitere Runde. Am 18. Februar lesen MZ-Reporter einige ihrer „Guten-Morgen“-Kolumnen in der Kreisbibliothek. Welche Termine außerdem schon feststehen.

Von Katrin Wurm 23.01.2026, 17:00
Vorgelesen mit der MZ Aschersleben: Auch dieses Jahr gibt es wieder eine „GuMo“-Lesung in der Kreisbibliothek.
Vorgelesen mit der MZ Aschersleben: Auch dieses Jahr gibt es wieder eine „GuMo“-Lesung in der Kreisbibliothek. (Foto: Paul Bertrams/Archiv)

Aschersleben/MZ - Die beliebte Vorlesereihe „Vorgelesen“ wird fortgesetzt: Am Mittwoch, 18. Februar, lädt die Lokalredaktion Aschersleben der Mitteldeutschen Zeitung zur „GuMo“-Lesung in die Kreisbibliothek Aschersleben ein und bildet damit den Auftakt zur diesjährigen „Vorgelesen“-Reihe.

Im Mittelpunkt stehen am 18. Februar die täglichen Kolumnen der MZ-Reporter aus der Lokalredaktion Aschersleben. Die sogenannten „Guten-Morgen“-Kolumnen, kurz „GuMos“, erscheinen regelmäßig in der linken Randspalte der ersten Lokalseite und greifen kleine wie große Begebenheiten aus dem Alltag auf.

Skurrile und witzige Geschichten aus dem Alltag der MZ-Reporter

Ob skurrile Missgeschicke, überraschende Begegnungen oder liebevoll erzählte Episoden aus dem ganz normalen Leben – die „GuMos“ handeln von Katzen, Kindern und anderen Katastrophen, aber auch von Momenten, die zum Schmunzeln, Nachdenken oder Mitfühlen einladen. Bei der Lesung werden ausgewählte Texte lebendig vorgetragen und geben einen unterhaltsamen Einblick in die redaktionelle Arbeit vor Ort.

Das Format „Vorgelesen“ wurde initiiert von der Evangelischen Kirche Aschersleben, der Kreisbibliothek Aschersleben und der Aschersleber Kulturanstalt. Zu den engagierten Unterstützerinnen der Reihe zählt Ascherslebens Pfarrerin Anne Bremer, die selbst eine leidenschaftliche Leserin ist.

„Ich lese gern und meist auch mehrere Bücher parallel. Gerade lese ich den Donnerstagsmordclub, eine witzige Krimireihe“, erzählt sie. Früher habe sie auch düstere Krimis gelesen, etwa die Romane von Henning Mankell. „Doch das kann ich heute nicht mehr. Ich glaube, seitdem die Kinder da sind, bin ich empfindlicher geworden.“

Mehrere „Vorgelesen“-Veranstaltungen im Jahr

Die Reihe „Vorgelesen“ schätzt die Pfarrerin sehr und versucht, keine Ausgabe zu verpassen. „Ich freue mich auf die Lesungen in diesem Jahr – natürlich besonders auf die im Juni auf dem Stephanikirchhof, quasi unser Heimspiel“, sagt sie. Dann solle wieder, passend zur Jahreszeit, lockere, fröhliche und humorvolle Literatur zu hören sein.

Neben der „GuMo“-Lesung der MZ-Reporter blickt Anne Bremer auch auf einen weiteren Termin mit Vorfreude: Im April liest in der Bibliothek die Mehringerin Ingrid Schneidewind Geschichten rund um das Thema Flucht. „Auch aus eigener Erfahrung – das wird sicher sehr emotional“, kündigt die Pfarrerin an.

Weitere Lesungen sind unter anderem am 17. Juni auf dem Stephanikirchhof, am 26. August auf dem Museumshof sowie am 4. November in der Bibliothek geplant. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der Reihe ist grundsätzlich frei.