Update für den Messenger

Endlich mehr Privatsphäre: WhatsApp-Update bringt drei neue Datenschutz-Funktionen

WhatsApp will seinen Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre geben und hat dafür jetzt drei neue Features angekündigt, die den Datenschutz verbessern sollen. Was das neue Update mitbringt.

12.08.2022, 15:11
Mit drei neuen Features will WhatsApp seinen Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre geben.
Mit drei neuen Features will WhatsApp seinen Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre geben. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Magdeburg/Halle (Saale)/DUR/thj – WhatsApp zählt in Deutschland noch immer zu den am häufigsten genutzten Messengern. Regelmäßig wird die App um neue Funktionen ergänzt, die den Dienst noch besser machen sollen.

Zuletzt arbeiteten die Entwickler an neuen Datenschutzeinstellungen, die bislang nur in der Beta-Version von WhatsApp verfügbar waren. Demnächst sollen die Features aber auch für alle nutzbar sein. Wir stellen die drei wichtigsten Änderungen vor.

WhatsApp-Update: Online-Status verbergen für mehr Privatsphäre

WhatsApp-Nutzer sollen künftig festlegen können, wer ihren Online-Status sehen kann. Bislang wurde der persönliche Status allen Personen im Adressbuch angezeigt.

Künftig können Anwender mit einer Vielzahl von Filtern selbst entscheiden, wem der eigene Status angezeigt wird. Das kann zum Beispiel praktisch sein, wenn man unbemerkt seine WhatsApp-Nachrichten checken möchte.

WhatsApp-Gruppenchats unbemerkt verlassen

Gruppenchats können eine gute Möglichkeit sein, mit mehreren Personen zugleich zu kommunizieren. Wollte man eine Gruppe bislang verlassen, wurde diese Aktion allen Teilnehmern des Chats angezeigt.

Künftig soll es jedoch möglich sein, sich unbemerkt aus der Unterhaltung zurückzuziehen. Ist die entsprechende Funktion aktiviert, werden nur noch die Gruppen-Admins über den Austritt informiert.

Einmalansicht und Screenshots blockieren: WhatsApp-Update bietet besseren Datenschutz

Mit der sogenannten Einmalansicht gibt es schon jetzt die Möglichkeit, Fotos und Videos mit Freunden zu teilen, ohne sie den Empfängern dauerhaft zu überlassen.

Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann künftig eine „Screenshot-Sperre“ festlegen, die verhindert, dass von Nachrichten, die per Einmalansicht versendet wurden, Bildschirmaufnahmen gemacht werden können.

Aktuell befinden sich die drei genannten Funktionen in der finalen Testphase, laut WhatsApp sollen sie aber „bald“ für alle Nutzer verfügbar sein.