Wirkung aufs Lernverhalten

Können neugierige Kinder zu den intelligtesten Erwachsenen heranwachsen?

Forscher haben herausgefunden, dass neugierige Babys mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Neugier bis ins Vorschulalter beibehalten. Dies führt dazu, dass die Kinder besser lernen.

Baby beim Baden (Symbolbild).
Baby beim Baden (Symbolbild). (Foto: Imago/ Westend61)

Maryland/MZ - Laut Wissenschaftlern der Johns Hopkins Universität würden die neugierigsten Babys zu Kindern heranwachsen, die auch im Vorschulater neugierig sind. Dies würde ihnen dabei helfen, etwas über die Welt zu lernen.

Neugierige Kinder lernen mehr über die Welt

Die Forscher untersuchten in einer Studie 65 elf Monate alte Säuglinge. Die von Zaubertricks am meisten faszinierten Babys wurden dabei zu den neugierigsten Kleinkindern. Die Ausbildung der kognitiven Fähigkeiten würde dabei mit der Neugier der Kinder im Zusammenhang stehen.

Die Neugier der Kinder gestaltete sich dabei vor allem auf eine informationssuchende und problemlösende Weise. Diese Art von Neugier hilft Kindern am ehesten, etwas über die Welt zu lernen.

Neugier von Babys auf Zaubertricks zeigt Neugier von ihnen als Vorschul-Kinder 

Die Neugier eines Babys auf Zaubertricks würde voraussagen, wie neugierig sie als Vorschulkinder werden, meint Professor Lisa Feigenson, Co-Direktor des Labors für kindliche Entwicklung an der Johns Hopkins Universität.

Die Wissenschaftler planen, Folgestudien mit der gleichen Gruppe von Kindern durchzuführen, um sich über die Folgen von neugierigen Kindern für ihre Zukunft klar zu werden. Die Studie wurde in der Zeitschrift „Proceedings oft he National Academy of Sciences“ veröffentlicht.