Pestizide und Mineralöl Studentenfutter im „Öko-Test“: 6 rasseln durch, 6 sind 1a
Im Öko-Test fallen sechs Studentenfutter-Mischungen durch: Pestizide, zu viel Zucker und Mineralöl sorgen für schlechte Noten. Welche Produkte überzeugen konnten.

Frankfurt/Main - Haselnüsse sind drin, auch Walnüsse, Mandeln und Rosinen, manchmal sogar auch Cashews: Die Mischung aus verschiedenen Nüssen und Trockenfrüchten sind als Studentenfutter beliebt und futtern sich in der Tat mal eben schnell weg. Eine kleine Handvoll gilt als gesunder Snack. Doch meist bleibt es nicht bei einer - und dann hat man schnell ein Übermaß an Zucker und Kalorien intus.
Doch manchmal droht auch noch ein Problem mit schlimmeren Stoffen - so das Ergebnis der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 2/2026). In einem Test mit 29 Studentenfuttern fielen sechs mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch. Gründe dafür sind neben zu viel Zucker nachgewiesene Pestizide, ein Bakterienbefund und Mineralölbestandteile.
Wie kommt Mineralöl ins Studentenfutter?
Sie fragen sich, wie Mineralöl in eine Nuss-Rosinen-Mischung kommt? „Öko-Test“ vermutet da klassische Eintragsquellen wie Schmieröle von Maschinen bei der Ernte oder Weiterverarbeitung, Verpackungen, Transportsäcke oder Abgase. In einem Fall ist das Labor sogar auf eine besonders kritische „Zutat“ gestoßen: MOAH - aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe, zu denen auch krebserregende Verbindungen gehören können.
Neben sieben „befriedigenden“ und zwei „ausreichenden“ Produkten wurden auch acht im Test als „gut“ befunden, sechs sogar als „sehr gut“.
Bei den sechs Testsiegern handelt es sich um folgende Mischungen:
- Alesto Selection Studentenfutter Classic von Lidl für 2,29 Euro pro 200 g
- Studentenfutter von Tegut für 2,40 Euro pro 200 g
- Bio Primo Studentenfutter Knabber-Mix von Müller für 2,45 Euro pro 200 g
- K-Bio Studentenfutter von Kaufland für 2,35 Euro pro 200 g
- Naturgut Bio Studentenfutter von Penny für 1,99 Euro pro 200 g
- Bio Studentenfutter von Rewe für 2,69 Euro pro 200 g.