Betrüger nutzen zunehmendes Onlineshopping aus

Verbraucherzentrum warnt vor Betrug mit angeblich nicht zustellbaren Paketen

Kehl - Das Europäische Verbraucherzentrum hat in Zeiten des zunehmenden Internetshoppings vor Betrug im Zusammenhang mit gefälschten Paketinformationen gewarnt. Betrüger nutzten dafür Namen bekannter Paketdienstleister wie DHL oder GLS sowie zum Teil auch den Zoll als Absender für ihre Mails und SMS, erklärte das Zentrum am Freitag. Häufig würden Verbraucher dann informiert, dass ihr Paket aus dem Ausland nicht zugestellt werden könne.

Stattdessen seien vorher Zollgebühren oder Mehrwertsteuerzahlungen fällig. In Mails erhielten die Betroffenen dann Zahlungsaufforderungen, per SMS werde auch zur Installation einer App aufgefordert, die allerdings Bank- und Handydaten auslesen kann, erklärten die Verbraucherschützer.

Sie mahnten zur Skepsis und rieten Verbrauchern, die tatsächlich ein Paket erwarten, beim Verkäufer oder Paketdienst nachzufragen. Gezahlt werden solle nicht, außerdem sollten Screenshots der Nachrichten angefertigt und diese anschließend gelöscht werden.

Weder Zoll noch Paketdienstleister würden Verbraucher per SMS oder Mail zu Zahlungen auffordern, stellte das Verbraucherzentrum klar. Zahlungsaufforderungen des Zolls kämen immer per Post. (afp)

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