Inaktivitätsgebühr

Paypal: Droht vielen Kunden bald eine Strafzahlung?

Der Online-Bezahldienst Paypal bittet nun seine Nutzer zur Kasse. Sind private Konten über einen längeren Zeitraum inaktiv, wird bald eine Gebühr fällig.

Aktualisiert: 16.11.2022, 13:00
Paypal fordert künftig Geld von inaktiven Konten ein.
Paypal fordert künftig Geld von inaktiven Konten ein. Foto: dpa/Sebastian Kahnert/Symbol

Magdeburg/DUR/awe - Paypal verlangt künftig eine Gebühr von privaten Nutzern, wenn sie ihr Konto mehrere Monate nicht genutzt haben. Seit dem 31. Oktober gelten bei dem Online-Bezahldienst aktualisierte Nutzungsbedingungen, die auch eine "Inaktivitätsgebühr" mit einschließen.

Paypal: Für private inaktive Konten wird bald eine Gebühr fällig

Papyal räumt sich damit das Recht ein, eine Gebühr in Höhe des niedrigsten Wertes des Kontostands des Nutzers oder die Betragshöhe von zehn Euro zu berechnen, wenn das Konto zwölf Monate nicht aktiv genutzt wurde. Liegt der Kontostand eines Accounts bei Null, wird keine Zahlung fällig. Weiterhin weist Paypal darauf hin, dass inaktive Konten, die nach der Erhebung der Inaktivitätsgebühr keinen positiven Saldo mehr aufweisen und weitere 60 Tage inaktiv bleiben, nach Ablauf dieser 60 Tage geschlossen werden können, berichtet das Portal PCwelt.

Paypal-Konto inaktiv: Nutzer in Deutschland nicht betroffen

Für Paypal-Nutzer aus Deutschland gilt die neue Regelung vorerst nicht. Auch in Österreich, Italien, Griechenland, Ungarn und Polen sind private Nutzer von dieser neuen Inaktivitätsgebühr vorerst bis Ende 2022 ausgenommen.

Für Händler und Geschäftskonten gilt die Inaktivitätsgebühr bereits seit 2021 - auch in Deutschland und Österreich.