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"Die Höhle der Löwen": "Saatgutkonfetti" sorgt bei Jubiläumsfolge von DHDL für miese Stimmung

Die 100. Folge der "Die Höhle der Löwen" sorgte für spannende Deals und interessante Rückblicke. Doch die drei Gründer des Start-Ups "Saatgutkonfetti" sorgten während der Show für Aufregung und schlechte Stimmung. Auch im Nachgang hagelt es Kritik. 

26.10.2021, 13:25
Philip Weyer (l.), Christoph Trimborn (M.) und Katia Filippenko präsentieren mit "Saatgutkonfetti" Konfetti mit Pflanzensamen.
Philip Weyer (l.), Christoph Trimborn (M.) und Katia Filippenko präsentieren mit "Saatgutkonfetti" Konfetti mit Pflanzensamen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Köln/ DUR/ lb - Es war die letzte Folge der 10. Staffel und dazu auch noch ein Jubiläum. In der 100. Folge von "Die Höhle der Löwen" kam es durch ein Gründer-Trio zu Knatsch. 

Christoph Trimborn (31), Katia Filippenko (34) und Philip Weyer (31) stellten zu Beginn der Sendung ihr Start-Up "Saatgutkonfetti" vor - eigentlich ein passendes Produkt anlässlich des Staffelfinales. Doch bereits während der Präsentation kam es zu Unstimmigkeiten.

Löwen von Start-Up Saatgutkonfetti nicht überzeugt

"Saatgutkonfetti" sind kompostierbare Papierschnipsel, die jede Party nachhaltig verschönern sollen. "Saatgutkonfetti ist bunt, Bio, vegan, TÜV-geprüft, kompostierbar und enthält Pflanzensamen“, so Gründer Christoph Trimborn. Zusätzlich sollen durch die Samen mehr wilde Pflanzen wachsen. "Wenn ich jetzt draußen Konfetti schmeiße, dann können daraus Blumen wachsen. Das wiederum bedeutet, dass man Heimat und Nahrung für Insekten und andere kleine Tiere schafft und somit einen kleinen Beitrag zum Erhalt der heimischen Biodiversität leistet."

Maschmeyer äußerte sich zu dieser Idee eher kritisch und sagte  dem Gründer-Trio ab. "Ich kann doch nicht auf einem gepflegten Rasen eine Unkrautmischung verteilen", wetterte er. Ihre Antwort: "Aber das ist doch schön!" Auch die anderen Löwen waren einem Deal schnell abgeneigt - außer Ralf Dümmel.

Ein "Hin und Her" der Angebotsverhandlung

Das Angebot der Gründer: 200.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile. Das war für Dümmel allerdings zu wenig - er bot 200.000 Euro, wollte dafür aber 20 Prozent der Firmenanteile. Wie in der Sendung üblich, zogen sich die Gründer hinter der Bühne zurück und gingen in die Beratung. Anstatt das Angebot anzunehmen, machten sie Dümmel ein Gegenangebot: 200.000 Euro, allerdings für nur 12 Prozent - der Beginn des Eklats.

"Ich versteh's nicht ganz", reagierte Dümmel und bot dem Start-Up 15 Prozent. Auch danach führten die Gründer ein weiteres ausführliches Beratungsgespräch. Dies dauerte für die Löwen allerdings etwas zu lang - so, dass Maschmeyer die Initiative ergriff und die Gründer zum beenden der Absprachen mahnte. "Ich würde die nicht mehr wollen, wenn die so lange überlegen", sagte Maschmeyer zu Dümmel.

Letztendlich kamen das Gründer-Trio und Dümmel doch auf einen Nenner und der Investor nahm folgendes Angebot an: Zehn Prozent für 200.000 Euro, fünf weitere, wenn Dümmel ihr Produkt in 10.000 Filialen gebracht hat. Die Löwen-Kollegen reagierten verständnislos. "Mach es nicht", appellierte Georg Kofler an ihn. "Nach der Konfettistimmung hast du mit denen morgen als Investor Katerstimmung", scherzte Maschmeyer.

Dümmel äußert sich via Instagram

Der Deal kam bisher nicht zustande. "Bisher ist der Deal nicht zustande gekommen. Wir konnten uns bisher über die strategische Ausrichtung nicht einig werden, sind jedoch weiterhin im regelmäßigen Austausch. Wir unterstützen das Team bei Fragen", gibt Ralf Dümmel bei Instagram bekannt. Weiter schreibt er: "Nach der Ausstrahlung werden wir uns dann noch einmal zusammensetzen und darüber sprechen, ob es eine gemeinsame Zukunft als Startup und Investor gibt."

Dümmels Community enttäuscht über Deal

Fan-Kommentare wie "Leider nicht sehr sympathisch diese Gründer" oder "Einer deiner schlechtesten Deals… Da hättest du auf die andern hören sollen!" zeigen, dass selbst Dümmels Community unzufrieden mit diesem Deal ist. Er solle "die Finger davon lassen", denn diese drei Gründer seien "grauenvoll, unverschämt und unsympathisch".

Ein wohl formulierter User-Kommentar hatte unter Dümmels Instagram-Beitrag besonders viel Zuspruch gefunden: "Lieber Herr Dümmel, ich will Ihre Kompetenz nicht anzweifeln oder Ihre Schützlinge nicht beleidigen, aber Sie wären nicht verarmt, wenn Sie diesen Deal sausen gelassen hätten. Der Herr in Blond wirkt auf mich einfach nur inkompetent und la Dame ist salopp gesagt eine einzige Zimtzicke, die dreist auf ihren Zahlen beharrt. Als Masterstudentin in Medien- und Kommunikationsmanagement missbillige ich diesen Deal und boykottiere das Produkt. Unsympathischstes Gründerteam seit Ankerkraut."

Seine Löwen-Kollegen Dagmar Wöhrl und Nico Rosberg hingegen äußern unter Dümmels Beitrag ihre Glückwünsche.

Sendung verpasst? Die ganze Folge ist auf TV-Now zu sehen.