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"Die Höhle der Löwen": DHDL-Investoren essen Hundefutter - Nico Rosberg verschenkt 10.000 Euro

Die Primetime bei VOX ist am Montagabend seit einigen Wochen wieder für die Löwen reserviert. In der vergangenen Folge kam es diesmal gleich zu zwei Premieren, die es so in der Gründershow noch nicht gegeben hat.

Aktualisiert: 10.05.2022, 11:09 • 10.05.2022, 07:28
In "Die Höhle der Löwen" probierten die Gründer am Montagabend Hundefutter.
In "Die Höhle der Löwen" probierten die Gründer am Montagabend Hundefutter. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Köln/DUR/lb - Seit Beginn des VOX-Gründerformats "Die Höhle der Löwen" kommt es regelmäßig zu Schlagzeilen über geplatzte Deals oder besondere Erfindungen. In der vergangenen Folge schienen die Löwen neue Wege gehen zu wollen. Warum zwei Investoren Hundefutter verspeisten und ein Löwe einfach Geld verschenkte.

Frühstück mit Marmelade und Kaffe für den Hund

Die Gründerin Stevi Page stellte in der Folge vom 9. Mai den Investoren ein Frühstück für Hunde vor - samt Marmelade, Brot und Kaffeevariationen. Damit sorgte sie bei den Zuschauern für Aufmerksamkeit. "Hunde berühren mich in meiner Seele, wie nichts anderes", so Stevi. Das sei ihr Auslöser für ihre Idee gewesen.

Die Dalmatiner-Besitzerin wollte ihren Vierbeiner am Frühstückstisch teilhaben lassen - allerdings nicht nur mit Trockenfutter und Wasser. So erfand sie Marmeladen mit Bratwurst, Kalbfleisch oder sogar Blattgold. Dazu reichte sie ein glutenfreie Brotbackmischung mit Hackfleisch und ihre Kaffeevariationen "Wuffccino" oder "Latte Wuffichiato" angereichert mit Knochenmehl.

Den Gründern sagte dieses Produkt nur bedingt zu. Doch dann die Überraschung: Stevi fuhr einen Wagen mit Kostproben vor die Gründer und gab ihnen die Möglichkeit, die Hundenahrung zu probieren. Dagmar Wöhrl (68) und Nico Rosberg (36) zeigten Mut und verkosteten die Variante mit Bratwurst und die rein vegetarische. Doch auch der kulinarische Versuch überzeugte die Löwen nicht. Letztendlich ging Stevi ohne Deal aus der Löwenhöhle.

"Netzbeweis" - Gegen Hass im Netz

Ein zunächst sehr formal wirkendes Gründer-Quartett sorgte am Löwen-Abend für besondere emotionale Momente, aber auch für eine finanzielle Premiere. Das Team, bestehend aus Anwälten und Tech-Profis, stellte den Investoren "Netzbeweis" vor. Eine browserbasierte Software, die Opfern von Hass und Mobbing im Netz helfen soll, Beweise offiziell und mit den nötigen Daten ausgestattet, momentgenau abzuspeichern.

Doch das Projekt hat für die Löwen einen Haken: Keines der Quartettmitglieder möchte sich zu 100 Prozent "Netzbeweis" widmen - jeder möchte seinen Beruf als Anwalt oder Informatiker nebenbei weiterhin ausführen. Zudem stecke das Projekt noch in den Anfängen und sei erst seit knapp zwei Monaten online. Ein kleiner Dorn im Auge der Löwen, um mit den eigenen Ressourcen zu investieren.

Dennoch: Das Thema Mobbing und Hass im Netz bewegt die Gründer auf emotionaler Ebene, nicht zuletzt aufgrund von eigenen Erfahrungen. "Ich habe irgendwann für mich entschieden, ich lese das nicht. Weil dieses Mobbing ist grauenvoll!", erklärte Judith Williams. So zückte Carsten Maschmeyer einen Scheck und stellte diesen, gemeinsam mit Nils Glagau, im Wert von 90.000 Euro für die Gründer aus. Somit haben diese sofortigen Zugriff auf das Geld. Beide Löwen erhalten die angebotenen 15 Prozent der Firmenanteile von "Netzbeweis".

"Wenn nur eine Depression, ein Suizid verhindert wird, weil das aufhört, weil weniger Menschen attackiert werden und mehr Menschen sich wehren, dann ist das mega lohnend", so Maschmeyer. Gründerin Katharina Bisset (37) war nach diesen Worten den Tränen nah.

Dann die Überraschung: Ganz ohne Gegenleistung legte Nico Rosberg noch einmal 10.000 Euro oben drauf - so konnte das Gründer-Quartett mit satten 100.000 Euro aus DHDL gehen, um Hass im Netz keine weitere Chance zu geben.