Vandalismus in Lüttchendorf

Vandalismus in Lüttchendorf: Ins Abseits

Die Fußballer von RB Leipzig sind für viele Fußballfans in der Region ein rotes Tuch. Der Retortenklub gilt nicht nur in der Pleißestadt als Ziehkind eines Millionärs. Von Anfang an mussten sich die "Roten Bullen" mit Protesten und Anfeindungen auseinandersetzen. Gerade die weniger betuchten Vereine schauen neidisch auf den Etat, mit dem RB aufgepäppelt wird, um den Sprung ins große Fußballgeschäft zu schaffen. Das schürt Wut und bei einigen der Underdogs auch ...

09.07.2012, 18:35

Die Fußballer von RB Leipzig sind für viele Fußballfans in der Region ein rotes Tuch. Der Retortenklub gilt nicht nur in der Pleißestadt als Ziehkind eines Millionärs. Von Anfang an mussten sich die "Roten Bullen" mit Protesten und Anfeindungen auseinandersetzen. Gerade die weniger betuchten Vereine schauen neidisch auf den Etat, mit dem RB aufgepäppelt wird, um den Sprung ins große Fußballgeschäft zu schaffen. Das schürt Wut und bei einigen der Underdogs auch Aggressionen.

Noch ist nicht geklärt, wer die Zerstörungen in Lüttchendorf "auf dem Kerbholz" hat. Doch vieles deutet darauf hin, dass es jene RB-Hasser sind, die das Testspiel des Leipziger Regionalligisten im Mansfelder Land torpedieren wollten. Doch das ist ihnen nicht gelungen.

Die beteiligten Vereine lassen sich nicht einschüchtern - und das ist gut so. Die Absage des Spiels wäre einer Kapitulation gegenüber diesen Unbelehrbaren gleichgekommen. Geschadet haben sie mit ihrer feigen Attacke jedenfalls nicht dem millionenschweren Leipziger Klub, sondern der Eintracht aus Lüttchendorf. Ein kleiner Traditionsverein, der selbst jeden Euro zweimal umdrehen muss. Dafür gehören sie ins Abseits.

Kontakt zum Autor:Wolfram Bahn