Rechtsextremismus

Rechtsextremismus: 40 V-Leute unter 140 Mitgliedern

Erfurt/dpa. - Dies ergibt sich nach einem Bericht der Erfurter „Thüringer Allgemeinen“ aus internen Berechnungen der Untersuchungsausschüsse von Bundestag und Landtagen, die sich mit der Terrorzelle NSU beschäftigen. Auch die mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe sollen zeitweise im „Heimatschutz“ aktiv gewesen sein. Die Vize-Chefin des Thüringer Untersuchungsausschusses, Martina Renner (Linke), sagte der Zeitung: „Die Organisation war von Spitzeln ...

Demonstranten vom «Thüringer Heimatschutz» tragen ein Transparent. (ARCHIVFOTO: DPA)

Dies ergibt sich nach einem Bericht der Erfurter „Thüringer Allgemeinen“ aus internen Berechnungen der Untersuchungsausschüsse von Bundestag und Landtagen, die sich mit der Terrorzelle NSU beschäftigen. Auch die mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe sollen zeitweise im „Heimatschutz“ aktiv gewesen sein. Die Vize-Chefin des Thüringer Untersuchungsausschusses, Martina Renner (Linke), sagte der Zeitung: „Die Organisation war von Spitzeln durchsetzt.“

Die Zeitung berichtete zudem, dass für den mutmaßlichen Terror-Helfer Ralf Wohlleben Mitte September eine erneute Haftprüfung anstehe. Dies habe die Bundesanwaltschaft bestätigt. Seine Anwältin teilte dem Blatt mit, sie warte auf die entsprechenden Papiere aus Karlsruhe.