Konflikt mit den USA Florida will Untersuchung nach tödlichem Gefecht vor Kuba
Kuba informiert über einen Schusswechsel vor seiner Küste, bei dem vier Personen auf einem US-Schnellboot getötet worden sein sollen. Nun reagiert Floridas Justizminister.

Havanna/Washington - Der Justizminister von Florida hat eine Untersuchung zu dem tödlichen Gefecht vor Kubas Küste angekündigt. Er habe eine Strafverfolgungsbehörde seines Bundesstaates angewiesen, unter anderem auch mit Partnern auf Bundesebene zusammenzuarbeiten, um eine Untersuchung einzuleiten, teilte der Republikaner James Uthmeier auf X mit.
Zuvor hatte Kubas Botschaft in den USA unter Berufung auf das Innenministerium mitgeteilt, dass bei einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenztruppen und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellboots vier Menschen auf dem US-Boot getötet worden seien. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme zu dem Fall.
„Der kubanischen Regierung kann man nicht trauen, und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um diese Kommunisten zur Rechenschaft zu ziehen“, betonte Floridas Justizminister Uthmeier. Er verlinkte in seinem Post den Beitrag eines republikanischen Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus aus Florida, Carlos A. Gimenez. Dieser warf der Führung der autoritär regierten Karibikinsel vor, ein Boot aus Florida attackiert und Besatzungsmitglieder ermordet zu haben. Er sprach sich dabei auch für ein Ende der kubanischen Regierung aus.