Sieben Millionen Euro für Jugend-Projekte zu Unrecht in DDR

Von dpa
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, lächelt in die Kamera.
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, lächelt in die Kamera. Christoph Soeder/dpa Pool/dpa

Berlin - Online-Spiele, virtuelle Rundgänge, Podcasts, Apps und mehr: Für solche Projekte zur Auseinandersetzung junger Menschen mit dem Unrecht in der DDR stellt der Bund sieben Millionen Euro bis Ende 2023 bereit. Das teilten Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und die Bundesstiftuung zur Aufarbeitung des SED-Unrechts am Donnerstag mit. Laut Angaben werden in elf Bundesländern 44 Vorhaben unterstützt.

Mit der Förderung über das Programm „Jugend erinnert“ sollten junge Menschen die Chance bekommen, ihr Demokratieverständnis zu stärken, Haltung zu zeigen und sich aktiv für demokratische Grundwerte einzusetzen, teilte Grütters mit. Laut Aufarbeitunsstiftung soll auch das Wissen um die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie verbessert werden.

Die Stiftung koordiniert im Auftrag von Grütters das Bundesprogramm. 89 Anträge auf Projektförderung waren laut Stiftungsdirektorin Anna Kaminsky eingereicht worden. Eine unabhängige Jury habe beraten und die Projekte ausgewählt.