Corona-Regeln

Eindämmungsverordnung: Maskenpflicht in Bus und Bahn bleibt

Von dpa Aktualisiert: 27.09.2022, 16:08
Ein Mann hält eine FFP2-Maske in der Hand.
Ein Mann hält eine FFP2-Maske in der Hand. Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt gilt ab dem 1. Oktober eine neue Corona-Eindämmungsverordnung - für die Menschen ändert sich aber kaum etwas. So muss im öffentlichen Personennahverkehr weiterhin ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wie die Staatskanzlei am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Die Beförderer müssten stichprobenhaft die Einhaltung der Regel kontrollieren. Wer gegen die Maskenpflicht verstoße, könne von der weiteren Beförderung ausgeschlossen werden.

Die 18. Corona-Eindämmungsverordnung sieht zudem vor, dass Besucher von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften sowie öffentlich zugänglichen Innenräumen von Gefängnissen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Die Verordnung gilt vorerst bis zum 29. Oktober.

Zusätzlich sind bundesweit Schutzmaßnahmen über das Infektionsschutzgesetz geregelt. Dazu gehört, dass sich Besucherinnen und Besucher medizinischer Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten täglich auf Corona testen lassen müssen. Für Beschäftigte sei eine dreimalige Testung je Kalenderwoche vorgeschrieben, hieß es weiter. In diesen Einrichtungen, in Arztpraxen sowie im Personenfernverkehr müssten FFP-2-Masken getragen werden. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz reicht nicht mehr.

Die Maskenpflicht gelte nicht für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres. Im Personenfernverkehr könnten alle zwischen 6 und 14 Jahren auch lediglich einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gelte auch für das Kontroll-, Service- und Fahrpersonal.

Das Robert Koch-Institut gab die Inzidenz für Sachsen-Anhalt am Dienstag mit 303,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage an. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 234,5. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein.