„Akt und Landschaft“: Fotoausstellung erinnert an Ender

Von dpa

Ueckermünde - Im Kulturspeicher Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) eröffnet am heutigen Samstag (16.00 Uhr) eine Sonderausstellung über den ostdeutschen Fotografen Klaus Ender (1939-2021). Sie trägt den Titel „Akt und Landschaft“ und zeigt rund 180 Arbeiten des Künstlers aus mehr als 50 Jahren. Er gilt als bekanntester ostdeutscher Aktfotograf.

Es ist die erste Werkschau nach dem Tod Enders, der am 18. März im Alter von 81 Jahren auf Rügen gestorben war.  

Für Ender stand die natürliche Schönheit von Frauen und die Harmonie der Körper mit der Natur im Zentrum seines Schaffens. Der gebürtige Berliner lebte über Jahrzehnte auf Rügen und in Potsdam. Er wurde 1975 mit der ersten DDR-Aktausstellung bekannt. Diese Schau hatte später mehr als 100.000 Besucher. Nach 1990 machte sich Ender auch als Buchautor einen Namen.

Die Sonderschau wurde mit seiner Frau Gabriela Ender zusammengestellt, die das Archiv betreut. Die Ausstellung wird bis 29. Oktober von dem Kulturverein im Speicher in der Altstadt von Ueckermünde gezeigt.