Volleyball-Bundesliga3:0 beim VC Olympia: BR Volleys „mit dem Ergebnis zufrieden“

Die BR Volleys zeigen sich in der Bundesliga im Derby gegen den VC Olympia gut erholt vom schweren Pokalspiel gegen Lüneburg. Die Liga-Bilanz bleibt makellos.

Von dpa Aktualisiert: 28.11.2022, 22:47
Anton Brehme von den Berlin Volleys.
Anton Brehme von den Berlin Volleys. Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin - Nach dem kleinen Berliner Derby in der Volleyball-Bundesliga empfanden Sieger und Verlierer gleichermaßen Freude. „Wir haben eine ganz gute Einstellung gefunden und können mit dem Ergebnis zufrieden sein“, kommentierte Mittelblocker Anton Brehme von den BR Volleys den 3:0 (25:17, 25:23, 25:16)-Sieg seines Teams gegen den VC Olympia Berlin am Samstag.

Aber auch Marius Eckardt vom unterlegenen Gegner fand Gefallen am Spiel. „Es macht einfach Spaß, sich auf diesem Niveau zu messen“, sagte der erst 19 Jahre alte VCO-Libero.

Für die BR Volleys endet damit die Hinrunde auf Platz eins. Alle acht Bundesligapartien hat die Mannschaft gewonnen, dazu steht sie am 21. Dezember im Pokal-Halbfinale gegen die Grizzlys Giesen. Der Wert dieser nationalen Dominanz wird als Nächstes auf europäischer Ebene überprüft. Am Mittwoch wartet in der Champions League bei Warta Zawiercie in Polen eine außerordentlich schwere Bewährungsprobe auf den deutschen Meister.

Schwächephasen wie gegen den VCO im nur mühsam gewonnenen zweiten Satz können sich die BR Volleys dann nicht leisten. Anton Brehme gab zu: „Unser Rhythmus war nicht voll da.“ Das lag freilich auch daran, dass im Sportforum Stammkräften wie Marek Sotola, Ruben Schott und Satoshi Tsuiki im vierten Pflichtspiel innerhalb von nur zehn Tagen eine Pause gegönnt wurde.

Schließlich hatten die Volleys nur 48 Stunden zuvor die SVG Lüneburg nach einem 27:25-Marathon-Tiebreak mit 3:2 aus dem Pokal geworfen. „Nach diesem schweren Spiel war es für uns gegen den VCO mental nicht so einfach“, meinte Brehme, der zehn Punkte zum Sieg beisteuerte und nur von Außenangreifer Antti Ronkainen übertroffen wurde. Der Finne holte 13 Punkte und unterstrich nicht nur durch drei Asse seine bekannten Stärken im Aufschlag. Das macht auch Hoffnung für das kommende Spiel in Zawiercie.