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SUV, Kombi oder doch Van – Worin besteht eigentlich das ideale Auto für Familien?

20.11.2023, 14:00
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Foto: stock.adobe.com

Zu einem gewissen Zeitpunkt kann es einfach nicht länger aufgeschoben werden: Ein neues Familienauto muss her. Allerdings ist die Auswahl heutzutage überaus groß und vielseitig, sodass es gar nicht so einfach ist, ein Fahrzeug zu finden, das den Bedürfnissen aller Familienmitglieder – ob groß, ob klein, ob haarig– gerecht wird.

Aus diesem Grund sollte die finale Kaufentscheidung gut überlegt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei natürlich der Stauraum und das Platzangebot des Fahrzeuges, die höchste Priorität ist jedoch immer auf die Sicherheit zu legen. Fahrspaß und Ästhetik treten da schon einmal in den Hintergrund. Vor dem Kauf sind somit insbesondere die nötige Ausstattung und der generelle Aufbau des Fahrzeuges näher zu beleuchten.

Der folgende Artikel liefert alle wichtigen Informationen, sodass sich das perfekte Auto für den Alltag mit der Familie gleich wesentlich einfacher finden lässt.

Ausreichend Platz für Kinderwagen und Co.

In nahezu allen Fahrzeugklassen sind Modelle zu finden, die ausreichend Platz bieten, um einen Kinderwagen in ihnen unterzubringen. Dies macht die Entscheidung jedoch natürlich nicht einfacher.

In der Kleinbus-Kategorie kommt zum Beispiel der VW Multivan in Frage. Dieser gilt als wahres Ladetalent, ebenso wie der VW Passat Variant. Diejenigen, die nach einer günstigeren Alternative zu diesen beiden Fahrzeugen suchen, könnten mit dem Jogger von Dacia gut beraten sein.

Doch auch die Kindersitze müssen selbstverständlich problemlos im neuen Familiengefährt unterzubringen sein. Vans und Großraumlimousinen bieten dafür in der Regel ausreichend Platz, ob Opel Zafira, Mercedes GLE, Dacia Duster oder Audi Q7. In diesen können sogar direkt drei Kindersitze nebeneinander installiert werden.

Diejenigen, die ihr bisheriges Fahrzeuges zu einem attraktiven Preis verkaufen möchten, bevor sie ein neues anschaffen, haben dafür verschiedene Möglichkeiten. In der Regel zeigt sich der Verkauf bei professionellen Ankäufern sowohl als sicher als auch als lukrativ. Auf der Webseite auto-ankauf-bundesweit.de finden sich dazu weitere hilfreiche Infos.

Großzügigkeit und Flexibilität auf der Rückbank

Selbstverständlich ist für größere Familien auch von Bedeutung, wie viele Sitze das Fahrzeug zur Verfügung stellt. Doch auch heutige Kleinfamilien können in Zukunft natürlich noch Zuwachs bekommen.

Praktisch zeigt es sich dann, wenn die Sitzplätze des vorhandenen Fahrzeuges erweitert werden können. Viele große SUVs und Vans bieten diese Möglichkeit. Angenehm ist es auch, wenn sich der Ein- und Ausbau der Sitze einfach und unkompliziert bewältigen lässt. Heute weisen einige Modelle sogar eine verschiebbare Rückbank auf. Diese kann so entweder die Beinfreiheit der hinteren Passagiere oder den Platz im Kofferraum vergrößern.

Auch, wenn Kinder in der Familie leben, die nicht mehr auf einen Kindersitz angewiesen sind, spielt ein geeignetes Familienfahrzeug noch immer eine wichtige Rolle. Deswegen sollte auch in dieser Zeit noch darauf geachtet werden, dass die Rückbank nicht zu beengt ausfällt.

Was viele Familien überraschen wird: Der Preis des Fahrzeuges wird von dem zur Verfügung stehenden Platzangebot nicht zwangsläufig beeinflusst. Der Opel Grandland oder der Ford Focus stellen dafür eindrucksvolle Beispiele dar. Natürlich liefert ein großzügiges Platzangebot für Familien auch der Porsche Cayenne – für diesen sind jedoch rund 100.000 Euro zu investieren.

Platz für alle dank sieben Sitzen

Es gibt eine Vielzahl von aktuellen Fahrzeugen, die sieben Sitze aufweisen. In Deutschland sind dies – serienmäßig oder als Ausstattungsoption – alleine mehr als 50 unterschiedliche Modelle. Unter ihnen finden sich nicht nur Vans und Kleinbusse, sondern auch Geländewagen, SUVs und Hochdachkombis.

Einer großen Beliebtheit erfreut sich in dieser Kategorie unter anderem der Bus Renault Trafic. Dieser verfügt sogar nicht nur über sieben, sondern serienmäßig über acht und optional über ganze neun Sitze. Besonders breit gefächert sind die Preise in der SUV-Klasse: Der Skoda Kodiaq zeigt sich noch als recht erschwinglich, anders sieht dies für die meisten Familien wohl bei dem Tesla Model X aus, dessen Preise bei 141.000 Euro starten.

Modelle mit sieben Sitzen sind in der Kategorie der Geländewagen vor allem bei Land Rover zu finden, ob bei dem Range Rover, dem Discovery oder dem Defender.

Umweltschonend und nachhaltig mit der Familie unterwegs

Für Familien geeignete Autos können mittlerweile durchaus auch im Segment der Elektrofahrzeuge überzeugen. Die Modelle weisen ein großzügiges Platzangebot und eine hohe Reichweite auf. So eignen sie sich sogar dazu, mit der gesamten Familie umweltfreundlich in den Urlaub zu fahren.

Ein Beispiel dafür stellt der SUV Q4 e-tron von Audi dar. Auch der Hochdachkombi Peugeot e-Rifter und der Cupro Born Schrägdach können als nachhaltiges Familienmobil überzeugen. Als besonders günstig zeigt sich außerdem der e-C4 von Citröen.

Besonders praktisch: Fahrzeuge mit Schiebetüren

Bei einem Familienauto sind Schiebetüren überaus praktisch. Durch sie wird beispielsweise der Ein- und Ausstieg in das Fahrzeug maßgeblich erleichtert, da Eltern die Kinder wesentlich einfacher in ihren Kindersitz setzen können.

Fahrzeuge mit Schiebetüren sind heute jedoch nicht mehr allzu häufig zu finden. Auf dem Neuwagen-Markt sind aktuell nur noch 23 Schiebetür-Modelle erhältlich. Zu diesen gehören sowohl Fahrzeuge im höheren Preissegment, wie der VW T6.1 Multivan, als auch günstigere Fahrzeuge, wie der Toyota Proace City.

Höchste Familientauglichkeit genießen mit Hochdachkombis

Familien, die generell sehr pragmatisch veranlagt sind, werden sich mit Sicherheit für die Kategorie der Hochdachkombis begeistern können.

Diese bieten auch für große Familien ausreichend Platz – inklusive Gepäck. Dadurch zeigen sich die Hochdachkombis nicht nur im normalen Alltag als äußerst wertvolle Begleiter, sondern auch auf Urlaubsreisen.

Zu empfehlen sind in dieser Kategorie zum Beispiel der VW Caddy, der Renault Kangoo, der Ford Tourneo oder der Klassiker Citroën Berlingo.

Diese Kriterien sind bei Familienfahrzeugen von besonders großer Bedeutung

Wie anfangs bereits erwähnt, spielt bei dem Kauf eines Familienautos insbesondere die Sicherheitsausstattung eine Rolle.

Somit sollte das neue Fahrzeug verschiedene Sicherheitssysteme aufweisen, wie ESP/ESC, ABS und Airbags. Auf einen Einklemmschutz bei elektrischen Schiebedächern und Fenstern ist ebenfalls nicht zu verzichten, damit keine Gefahr für die kleinen Mitfahrer besteht, sich an diesen zu verletzen. Empfehlenswert ist es daneben auch, dass sich die hinteren Fensterheber an der Fahrertür deaktivieren lassen.

Die hinteren Türen sollten unbedingt eine Kindersicherung aufweisen. Um die Rückbank besser im Blick behalten zu können, ist zudem ein zusätzlicher Spiegel sinnvoll. Einen umfassenden Schutz und zusätzlichen Komfort erfahren die kleinen Kinderköpfe durch klappbaren Kopfstützenhörnchen.

Knappes Budget – Diese Familienfahrzeuge kommen in Frage

Die letztendliche Kaufentscheidung wird selbstverständlich auch in hohem Maße von dem zur Verfügung stehenden Budget beeinflusst. Nicht zu vernachlässigen sind bei der Kostenkalkulation für das neue Fahrzeug aber auch die laufenden Kosten.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind durchaus einige Modelle zu finden, die zu Preisen von 7.000 bis 10.000 Euro erhältlich sind. Beispielsweise lässt sich ein gebrauchter Ford B-Max von 2017 für 9.500 Euro finden, ein 2015er Renault Scénic bereits ab 7.200 Euro.

Welche Modelle bieten einen besonders großzügigen Kofferraum?

Vor allem, wenn geplant wird, mit dem neuen Fahrzeug regelmäßig mit Sack und Pack in den Urlaub zu fahren, darf die Kofferraumgröße bei der Kaufentscheidung keine Nebenrolle spielen. Der Ladeplatz füllt sich in der Regel wesentlich schneller als gedacht, weshalb dieser unbedingt passend zu den persönlichen Bedürfnissen gewählt werden muss. Der Honda CR-V, der Ford S-Max und auch der Seat Leon können in dieser Hinsicht besonders punkten.

Die Bedeutung des Kofferraums wächst zusätzlich, wenn nicht nur der Nachwuchs, sondern auch der Familienhund regelmäßig in dem Fahrzeug transportiert wird. Die benötigte Transportbox für den Hund muss ohne Probleme in den Kofferraum passen, zudem darf die Ladefläche von dem Passagierraum nicht abgetrennt sein.

Doch auch in diesem Zusammenhang findet sich eine recht große Auswahl an geeigneten Fahrzeugen, ob von Skoda, Mercedes, Dacia oder Peugeot.