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Steuererklärung 2024: So lässt sich das Home Office absetzen

27.02.2024, 15:08
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Foto: pixabay/5114128

Das neue Jahr ist bereits ein paar Wochen alt. So ist der Zeitpunkt gekommen, sich mit den Pflichten für 2024 auseinanderzusetzen. Für die meisten Menschen beinhalten diese auch die Anfertigung ihrer Steuererklärung.

Abgegeben werden kann die Steuererklärung für das Jahr 2023 noch bis zum 2. September 2024. Dennoch ist es nicht zu früh, sich dem Thema schon heute zu widmen. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die im vergangenen Jahr oft vom heimischen Schreibtisch statt vom Büro aus gearbeitet haben. In diesem Zusammenhang hat die Bundesregierung nämlich eine Anpassung vorgenommen.

Welche Neuerungen im Hinblick auf die Home Office-Pauschale 2024 zu beachten sind, erklärt der folgende Beitrag.

Erhöhung der Steuerpauschale für das Home Office

Für das Steuerjahr 2023 hat die Bundesregierung die bereits bekannte Home Office-Pauschale nicht nur verlängert − sie wurde ebenfalls erhöht. Festgelegt wurde dies bereits im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2022.

Mit diesem geht einher, dass Arbeitnehmer für jeden Tag, welchen sie komplett von zuhause aus gearbeitet haben, in ihrer Steuererklärung einen Betrag von sechs Euro geltend machen. Diese Regelung gilt dauerhaft. In der Vergangenheit betrug die Pauschale pro Tag im Home Office lediglich fünf Euro.

Doch damit nicht genug: Bei der Steuererklärung können ab diesem Jahr nicht mehr nur 120 Tage, sondern gleich 210 Tage angesetzt werden. Die gesamte Pauschale beläuft sich damit auf einen maximalen Betrag von 1.260 Euro. Zuvor lag dieser lediglich bei 600 Euro.

Es ist dabei vollkommen unerheblich, ob ein eigenes Arbeitszimmer zuhause vorhanden ist oder die Arbeit vom Küchentisch ausgeführt wird.

Diese Anschaffungen für das Arbeitszimmer können geltend gemacht werden?

Es ist allerdings nicht nur möglich, sechs Euro pro Tag für die Arbeit im Home Office pauschal geltend zu machen − auch ist ein steuerliches Absetzen der mit einem Arbeitszimmer verbundenen Anschaffungen möglich. Zu diesen gehören beispielsweise ein Schreibtischstuhl und ein Schreibtisch. Unabhängig von der Steuer ist es wichtig, dass diese ergonomisch ausfallen. Entsprechende Modelle sind beispielsweise in dem umfangreichen Sortiment von FlexiSpot zu finden.

Wurden diese Einrichtungsgegenstände nicht durch den Arbeitgeber gezahlt, können sie bei der Steuererklärung angegeben werden. Das Gleiche gilt auch für den Internet- und Telefonanschluss, falls dieser beruflich genutzt wird. Allerdings ist dieser Betrag in der Regel auf 20 Prozent der Gesamtrechnung begrenzt.

Um das Arbeitszimmer selbst absetzen zu können, müssen strenge Voraussetzungen erfüllt werden. Zu diesen gehört beispielsweise, dass das Arbeitszimmer in einem separaten, abgeschlossenen Raum besteht und dieser mindestens zu 90 Prozent für die beruflichen Tätigkeiten genutzt wird. Somit dürfen auf die private Nutzung maximal zehn Prozent der Zeit entfallen.

Wie läuft die Angabe der Home Office-Pauschale in der Steuererklärung ab?

Generell fällt die Home Office-Pauschale in die Kategorie der Werbungskosten. Für diese wurde der Pauschalbetrag im Übrigen ebenfalls angehoben, nämlich von 1.200 Euro auf 1.230 Euro.

Ein sinnvoller Effekt geht von der höheren Pauschale für das Home Office somit nur aus, sofern es zu einer Überschreitung der Werbungskosten-Pauschale kommt. Experten weisen jedoch darauf hin, dass dies bereits der Fall ist, wenn nur 210 Tage von Zuhause aus gearbeitet wurde.