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Sicherheit für Ihr Haus,  damit Sie entspannt in den Urlaub fahren können

Aktualisiert: 19.05.2022, 16:06
Anbringen einer Überwachungskamera
Anbringen einer Überwachungskamera
Foto: Rudloff Elektronik Service

Mark Lorenz, Inhaber  der Firma Rudloff Elektronik in Wittenberg und ausgesprochener Fachmann in Sicherheitsfragen, zeigt den Weg auf, wie man zu einem gut gesicherten Haus kommt. Dazu stellte ihm die Mitteldeutsche Zeitung ein paar Fragen.

Ist das Haus mit dem Drehen des Schlüssels in der Tür und dem Verschließen der Fenster ausreichend gesichert für den Urlaub?

Eher nicht. Das Schloss ist sehr oft  die geringste Hürde für potenzielle Einbrecher. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Leute sich die hochwertigsten Häuser bauen oder ihren Wohnbestand aufwändig sanieren, aber in der Tür steckt immer noch das einfachste Schloss. Wer es drauf anlegt, braucht keine 20 Sekunden, um diese Türen zu knacken. Gleiches gilt für Fenster. Selbst Dachfenster stellen manchmal kein Hindernis dar. Alle Öffnungen am Haus, wenn unbeobachtet, sind eine Einladung für potenzielle Einbrecher.

Welche ersten Schritte für ein sicheres Zuhause empfehlen Sie?

Grundsätzlich ist die mechanische Sicherung erst einmal das Wichtigste. Insbesondere bei alten Häusern sollte man hier nachrüsten. Zusätzliche Fenstersicherungen können ein Aufhebeln verhindern oder wenigstens erschweren. Auch die Nachrüstung mit Pilzkopfverriegelungen ist möglich – wird aber schnell sehr teuer. Wenn diese Maßnahmen, auch aus optischen oder mechanischen Gründen, nicht umgesetzt werden können, bieten professionelle elektronische Alarmanlagen (Einbruchmeldeanlagen) einen effektiven Schutz. Eine losgehende Sirene, wenn Fenster oder Türen gewaltsam geöffnet werden, vertreibt in der Regel die Einbrecher.

Was muss man investieren für die Sicherheit in sein Haus?

Es gibt inzwischen ausgeklügelte bezahlbare elektronische Sicherheitsanlagen. Zwischen 2000 und 3000 Euro kostet eine Komplettabsicherung inkl. Errichtung für ein Standard-Einfamilienhaus mit Nebengelass. Wer dagegen auf einfache Anlagen mit Bewegungsmeldern aus dem Baumarkt setzt, muss damit rechnen, dass selbst eine Spinne den Alarm auslösen kann.

Gibt es staatliche Förderungen?

Ja die gibt es, zur Zeit sind noch Fördermittel vorhanden, das kann sich jedoch täglich ändern. Die KfW Bank gibt 10% der Investitionssumme, bis zu 1.600 Euro dazu. Bei einer Investition von 2.500 Euro sind das 350 Euro, da es für die ersten 1.000 Euro noch einen Zuschlag von 100 € gibt. Bei der Antragstellung unterstütze ich gerne. Wichtig ist, dass erst der Antrag gestellt und danach mit der Baumaßnahme begonnen wird.

Welche Anlage ist für „mein“ Haus richtig und mit welchen baulichen Maßnahmen ist zu rechnen?

Die Beratung erfolgt immer beim Kunden vor Ort. Ich schaue mir das Haus an und empfehle, was sinnvoll ist. Es soll ja nicht Fort Knox werden. Die Anlage soll Sicherheit geben, aber nicht behindern. Man will sich ja weiter in seinem Haus frei bewegen können. Nach der Besichtigung wird ein Konzept und ein Kostenangebot erstellt.

Herr Lorenz Ihr Konzept überzeugt, der Kunde will mit einem guten Gefühl in den Urlaub fahren, ist das zeitlich noch schaffbar?

Ich habe ein gut gefülltes Lager und viele Materialien im Bestand, sodass einem zeitnahen Einbau nichts im Weg steht. Also bei Auftragserteilung in den nächsten Tagen, können Sie mit einem sicheren Gefühl in die Sommerferien fahren. Dies gilt in jedem Fall für Aufträge hier im Landkreis Wittenberg. Ich habe aber auch viele Kunden über die Kreis- und Landesgrenzen hinaus.

Wie lange dauert die Installation der elektronischen Alarmanlage?

Für die Installation benötige ich drei bis fünf Stunden. Die Programmierung ist bereits in der Werkstatt erfolgt, so dass diese vor Ort wirklich nur noch angebracht werden muss. Die Installation selber macht keinen Schmutz, die Melder werden wenn möglich nur angeklebt. Wo gebohrt werden muss, wird dies mit einem Staubsauger gemacht.

Benötigt es eine Einweisung in die Sicherheitsanlage?

Selbstverständlich. Nach der Installation vor Ort erfolgt die Einweisung, sodass der Kunde diese bedienen kann. Es ist kein Hexenwerk. Nach etwa zwei Wochen mit der Alarmanlage gibt es noch einmal einen Kontakt, zum einen für mich, um zu wissen wie zufrieden der Kunde ist und zum anderen um detailliertere Fragen zu beantworten. Manchmal dauert es auch keine 24 Stunden nach Einbau und der Kunde will weiter in die Tiefe gehen. Ein Wiedersehen gibt es dann später auch zur Wartung, die ich in jedem Fall empfehle. Die Batterien kann der Kunde sicher selber wechseln, den Funktionstest sollte aber der Fachmann machen. Dies gibt ja dann auch wieder ein sicheres Gefühl.

Mitarbeiter Rodloff Elektronik Service
Mitarbeiter Rodloff Elektronik Service
Foto: Rudloff Elektronik Service

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Rudloff Elektronik Service
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06886 Lutherstadt Wittenberg

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E-Mail: [email protected]

Firmengechichte
Den Grundstein für das heutige Traditionsunternehmen „Rudloff“ legte der Kaufmann Franz Roming schon im Jahr 1910. Damals eröffnete er in Piesteritz an Stelle der heutigen Dessauer Straße 203 ein Gemischtwarenbetrieb mit Handwerk und Handel. Am 1. März 1920 entstand die Firma „Franz Roming & Söhne“ mit den Inhabern Franz Roming und Richard Rudloff. Damals (wie heute) lag der Schwerpunkt bei den Waren des täglichen Bedarfs. 1936 zog das Ladengeschäft an die Stelle der heutigen Dessauer Straße 201 unter der Leitung von Richard Rudloff, später gemeinsam geführt mit seinem Sohn Hans-Joachim. Mit dem Tod des Vaters übernahm Hans-Joachim Rudloff das Ladengeschäft und die Rundfunkwerkstatt. Diese übergab er 1971 seinem Sohn Hans-Werner und am 1. Januar 1984 das Ladengeschäft an seine Schwiegertochter Silvia. 2010 wurden beide Unternehmen wieder zusammengeführt und Silvia Rudloff übergab den Stab an Mark Lorenz, der schon 12 Jahre zuvor die Werkstatt übernommen hatte.