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finanzen Hausverkauf – so holen Eigenheimbesitzer das Maximum heraus

21.05.2024, 13:54
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Foto: pixabay/6688945

Ökonomische gesehen ist der Kauf oder der Verkauf eines Eigenheims eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Schließlich dreht es sich dabei meist um mehrere 100.000 bis hin zu einigen Millionen Euro. Deshalb sollte das Vorgehen gut durchdacht sein. Wie Immobilienbesitzer Ihr Eigenheim möglichst profitabel zu Geld machen und weshalb gerade die Eigentümer in der Regel die schlechtesten Verkäufer sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Leidenschaft ist ein schlechter Ratgeber

Am Eigenheim hängen oftmals viele Erinnerungen. Gerade diese sind es, die einem Hausverkauf im Wege stehen. Die Begeisterung über die eigenen vier Wände verhindert eine nüchterne Analyse. So überschätzen Eigenheimbesitzer in vielen Fällen den Wert der Immobilie und schrecken potenzielle Käufer ab. Die dadurch sinkende Nachfrage mindert den erzielbaren Erlös. Andersherum ist ein zu niedrig angesetzter Preis ebenfalls kontraproduktiv. Interessenten fragen sich womöglich, wo der Haken an der Sache ist. Welche Mängel liegen vor, die das niedrige Angebot rechtfertigen? Ein Profi hingegen betrachtet das Objekt neutral und weiß, wie hoch der Verkaufspreis im Inserat sein sollte, um den maximalen Erlös zu generieren.

Enthusiasmus schreckt den Käufer ab

Auch bei Hausbesichtigungen sollten sich Eigenheimbesitzer höflich zurückhalten und Verkaufsgespräche dem Makler überlassen. Der weiß, worauf Interessenten Wert legen und worauf nicht. Übertriebener Enthusiasmus ist fehl am Platz. Nicht jedem gefällt, wofür sich der Eigenheimbesitzer begeistern kann. Vielmehr stellt der Profi Optionen vor, wie das Objekt neu gestaltet werden kann und macht es jedem Interessenten schmackhaft. Ohnehin ist der Verkaufsprozess komplex, wie ein Blick auf https://www.mcmakler.de/verkaufen/privates-haus-verkaufen verrät. Viele kleine Fehler oder ein großer, und schon sinkt der Verkaufspreis unnötig tief. Sachliche Neutralität zahlt sich aus.

Hauswert steigern

Sie müssen investieren, um Geld zu verdienen. Beim Verkauf einer Immobilie führen Mängel immer zu einer Abwertung des Preises. Spätestens, wenn der Käufer einen unabhängigen Gutachter beauftragt, treten offensichtliche Mängel zutage. Eine vollständige Renovierung ist zwar in der Regel zu teuer. Einige Reparaturarbeiten können den Verkaufswert jedoch in der Art steigern, dass der höhere Verkaufswert die Kosten übersteigt. Auch hier hilft Ihnen ein Makler, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Das Haus aufpeppen

Wie so oft ist der erste Eindruck mitentscheidend. Damit potenzielle Käufer einen positiven Eindruck erhalten, wie schön die Wohnung wirklich aussieht, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Natürlich ist eine aufgeräumte und wirklich saubere Wohngegend Pflicht. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Bereits der Eingangsbereich wirkt durch kleine Maßnahmen hübscher. Hecken zurechtschneiden, Beete herrichten, den Hof fegen - sorgen Sie dafür, dass sich potenzielle Käufer sofort wohlfühlen. Das gilt auch für den Innenbereich. Das gilt auch für den Innenbereich. Streichen Sie die Wände im Zweifel lieber neu, bringen Sie mit frischen Pflanzen, Leben in die vier Wände, lüften Sie vor der Besichtigung durch und lassen Sie so viel Licht wie möglich herein. Es ist ebenfalls ratsam, offensichtlich persönliche Gegenstände wie Familienfotos, aber auch Hygieneartikel und Ähnliches ungesehen zu verstauen.

Ein guter Makler kostet Geld

Doch das ist gut angelegt, denn unerfahrene Hausverkäufer unterschätzen einerseits häufig den Aufwand, der mit dem Verkaufsprozess verbunden ist, andererseits kennen sie den Immobilienmarkt nicht. Wer hegt tatsächlich Interesse an meiner Immobilie? Wo liegen Mängel vor, die ich nicht sehe? Wie setze ich die Immobilie in Szene, sodass sie nicht nur mir, sondern auch anderen gefällt?