Denis von Leno eSports dabei

Weltmeister MoAuba verpasst Quali zum FIFAe World Cup

Der FIFAe World Cup findet ohne den Weltmeister statt: MoAuba hat die Qualifikation für die WM verpasst. Anders Denis „Denis“ Müller. Der Spieler von Leno eSports ist bei der WM in London dabei.

Von dpa
Mohammed „MoAuba“ Harkous, hier beim VBL-Finale 2019, wird seinen Weltmeister-Titel beim FIFAe World Cup nicht verteidigen können.
Mohammed „MoAuba“ Harkous, hier beim VBL-Finale 2019, wird seinen Weltmeister-Titel beim FIFAe World Cup nicht verteidigen können. Christoph Soeder/dpa

London (dpa) – - E-Sportler Denis „Denis“ Müller hat sich auf der Playstation 4 für den FIFAe World Cup qualifiziert. Beim europäischen Playoff-Turnier der Global Series erreichte der der Profi von Leno eSports den geteilten fünften Platz.

„Heute direkt rausgeflogen. Tut weh, weil so viel mehr drin war“, schrieb Denis nach seinem Turnier-Aus auf Twitter. Grund zur Freude hatte er trotzdem. „Stolz auf meine Leistung und freue mich auf die WM im August.“

Weltmeister MoAuba ausgeschieden

Anders die Situation für Noch-Weltmeister Mohammed „MoAuba“ Harkous (Fokus Clan) und Umut „Umut“ Gültekin (RB Leipzig). Die stark eingeschätzten E-Sportler haben die WM-Qualifikation knapp verpasst.

Während der deutsche Einzelmeister Umut auf dem geteilten 13. Platz landete, beendete der Weltmeister von 2019 MoAuba das Turnier auf dem geteilten elften Platz. Zur Qualifikation hätten sie unter die Besten neun kommen müssen.

„Klar sehr traurig eine Minute vor Schluss nicht bei der WM zu sein“, twitterte MoAuba nach dem Turnier. „Wollte es mir selber zeigen, dass ich noch der Beste bin.“ Anschließend gab es noch ein Versprechen: Im kommenden Jahr wolle er erneut angreifen.

Damit gehen beim FIFAe World Cup vom 6. bis 8. August in London drei Deutsche an den Start. Neben PS4-Spieler Denis hatten sich zuvor bereits die beiden Xbox-Spieler Mustafa „Musti“ Cankal und Benedikt „BeneCR7x“ Bauer qualifiziert.

Den Sieg beim europäischen Playoff-Turnier der Global Series sicherte sich der Franzose Julien „Fouma“ Perbal. Im Finale besiegte er den spanischen FIFA-Profi Ander „Neat“ Tobal mit 5:2.