Volleyball

Präsident Hecht: Brauchen unbedingt die Beach-Serie

Von dpa
Rene Hecht, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes.
Rene Hecht, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes. Andreas Gora/dpa

Berlin - Der Deutsche Volleyball-Verband will 2022 unter allen Umständen wieder eine nationale Beach-Serie veranstalten. „Der DVV ist in der Pflicht. Wir müssen den Spielern ein Wettkampfangebot machen“, sagte DVV-Präsident René Hecht in Timmendorfer Strand.

Die acht Stationen der German Beach Tour waren in diesem Jahr, auch mit bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, abgesagt worden. Das war von vielen Athletinnen und Athleten kritisiert worden.

Nur durch die Initiative aus Spieler-Kreisen, von lokalen Organisatoren und der Streaming-Plattform Twitch konnte noch eine Not-Qualifikation für Timmendorfer Strand 2021 gesichert werden.

Die Sponsoren-Lage sei schwierig, bemerkte Hecht. „Das liegt daran, dass wir kein klares Produkt vorzeigen können“, erklärte der einstige Hallen-Nationalspieler. Der Verband ist unter Zeitdruck: „Wenn du jetzt an die Töpfe für das nächste Jahr willst, musst du in vier Wochen Konzepte haben.“ Hecht will wieder zurück zu acht Turnieren plus dem Finale in Timmendorfer Strand.

David Klemperer, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Sport GmbH (DVS), der Vermarktungs- und Dienstleistungsgesellschaft des DVV, sieht „eher ein Übergangsjahr“ 2022 mit weniger Turnieren als realistisch. Hecht will auf kleinere Formen setzen: „Wir können viel träumen, zwölf Stadien wie hier in Timmendorf wird es nicht geben.“

Gemeinsam mit Hamburg will der DVV 2022 zudem „ein Spitzenturnier im olympischen Beachvolleyball“ sichern. Die EM wird im Rahmen der European Championships im August in München ausgetragen.