Finale in Zürich

Diamond League: Mihambo und Vetter können Kasse machen

Von dpa
Johannes Vetter und Malaika Mihambo können eine ordentliche Siegprämie einstreichen.
Johannes Vetter und Malaika Mihambo können eine ordentliche Siegprämie einstreichen. Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Zürich - Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo und der Speerwurf-Weltjahresbeste Johannes Vetter können beim Finale der Diamond League in Zürich noch einmal groß Kasse machen.

Die beiden deutschen Vorzeigeathleten würden im Erfolgsfall jeweils 30.000 Dollar Siegprämie erhalten. Zusätzlich gibt es Boni für die zehn konstantesten Sieger einzelner Disziplingruppen von je 40.000 Dollar.

Größtes Finalprogramm

Der Gesamtetat für den letzten Höhepunkt der internationalen Leichtathletiksaison an diesem Mittwoch (17.00 Uhr/Sky) und Donnerstag (18.15 Uhr/Sky) beläuft sich auf rund neun Millionen Euro. Mit 32 Entscheidungen in 16 Disziplinen ist es das größte Finalprogramm der Diamond League.

Sieben Disziplinen - darunter Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung - werden am Mittwoch in der Innenstadt ausgetragen. Erstmals wird eine temporäre Laufbahn mit 560 Metern Länge um das Züricher Opernhaus herum aufgebaut, auf der die 5000 Meter der Männer und Frauen ausgetragen werden. Die Veranstalter lassen sich die Austragung dieser Wettbewerbe in der City allein rund eine Million Euro kosten. Die weiteren 25 Disziplinen finden im Stadion Letzigrund statt.

Neben Mihambo und Vetter haben sich aus Deutschland der Olympia-Vierte Julian Weber und Christin Hussong jeweils im Speerwurf, Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause sowie der 400-Meter-Hürdenläufer Konstantin Preis qualifiziert. Dagegen schafften dies weder die Topläuferin Konstanze Klosterhalfen noch die Olympia-Zweite im Diskuswurf, Kristin Pudenz.

Insgesamt sind 17 Olympiasieger von Tokio am Start. Dazu zählen die Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden/Stabhochsprung) und Karsten Warholm (400 Meter Hürden) sowie Jakob Ingebrigsten (beide Norwegen), der über 1500 und 5000 Meter an den Start geht, und die dreifache Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah (Jamaika/100 Meter).