Bronze deutlich vepasst

Paralympics in Tokio: Andrea Eskau bleibt auch im Straßenrennen ohne Medaille

Andrea Eskau unterwegs bei den Paralympics in Tokio.
Andrea Eskau unterwegs bei den Paralympics in Tokio. (Foto: imago images/Beautiful Sports)

Oyama/dpa/SID - Radsportlerin Andrea Eskau hat bei den Paralympics in Tokio erneut ihre 16. Medaille verpasst. Die Handbikerin aus Magdeburg kam am Mittwoch im Straßenrennen auf der ehemaligen Formel-1-Strecke in 2:47:25 Stunden mit knapp 24 Minuten Rückstand als Vierte ins Ziel. Erstmals blieb Eskau damit bei Paralympischen Spielen ohne Medaille. Ihr Fazit lautete dennoch, „dass ich nicht chancenlos bin“.

Paralympicssiegerin wurde die US-Amerikanerin Oksana Masters (2:23:39 Stunden). Silber ging an Chinesin Bianbian Sun (2:26:50) vor Katia Aere (2:28:11) aus Italien.

Einen Tag zuvor kam Eskau im Einzelzeitfahren auf Platz fünf. Insgesamt hat die 50-Jährige, die auch im Winter als Biathletin und Langläuferin startet, 15 Paralympics-Medaillen gewonnen, davon acht Mal Gold.

Andrea Eskau setzt trotz der Enttäuschungen in Tokio ihre Karriere fort. Die 50-Jährige will bei den Winterspielen in Peking im kommenden Jahr „auf jeden Fall starten. Ich weiß, dass ich gewisse Stärken habe, daran werde ich weiterarbeiten“, sagte die Para-Sportlerin des Jahrzehnts im ZDF.