Stimmen zum RBL-Heimsieg

Stimmen zu RBL gegen Schalke 04: Der bessere Matchplan hat gewonnen

Leipzig - Befreiungsschlag für RB Leipzig: Nach zuletzt fünf Wettbewerbsübergreifenden Spielen ohne Sieg haben die Sachsen den Auftakt in die Rückrunde erfolgreich gemeistert. Und dass gegen den vor der Partie Tabellenzweiten FC Schalke, zuletzt in 13 Spielen am Stück ohne Niederlage. RB gewann 3:1 ...

Von Martin Henkel und Ullrich Kroemer 13.01.2018, 19:47
RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl.
RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl. dpa-Zentralbild

Befreiungsschlag für RB Leipzig: Nach zuletzt fünf Wettbewerbsübergreifenden Spielen ohne Sieg haben die Sachsen den Auftakt in die Rückrunde erfolgreich gemeistert. Und dass gegen den vor der Partie Tabellenzweiten FC Schalke, zuletzt in 13 Spielen am Stück ohne Niederlage. RB gewann 3:1 (1:1).

Kein leichter Sieg allerdings, wie Spieler und Trainer nach der Partie zugaben. Aber auch kein Tanz auf des Messers Schneide. Leipzig hatte schlichtweg den besseren Matchplan.

Das sagten die Protagonisten:

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Es war heute für uns sicherlich auch ein Spiel, wo wir etwas geraderücken wollten. Im Hinspiel waren wir nicht schlecht, aber taktisch naiv. Deshalb war es heute von der Herangehensweise auch so, dass der Zweite zum Fünften kommt. Deshalb war der Plan, den Gegner auch ein bisschen zum Spielen einzuladen, um mehr Räume zu schaffen. Dass wir das ganz gut bespielen können, weiß man mittlerweile. Deshalb waren wir auch nach dem Ausgleich in der Lage, weiter unseren Plan zu verfolgen. Wenn man dann noch Spieler wie Timo Werner bringen kann, ist das purer Luxus. Es war folgerichtig, dass die Tore noch für uns gefallen sind.“

Domenico Tecdesco (Trainer FC Schalke 04): „RB hat verdient gegen uns gewonnen. Wir haben es anfangs vermieden, in Pressingzonen der Leipziger zu spielen. In dem Moment, in dem wir das Gefühl hatten, dass was in Richtung des Gegners geht, haben wir den Gegentreffer hinnehmen müssen. Im zweiten Durchgang hatten wir schlichtweg zu viele Ballverluste in Zonen, in denen RB sehr stark ist. Vor allem im Zentrum. Im Umschaltspiel haben sie geballte Power, geballten Speed, folgerichtig sind die Tore gefallen. Ich muss gestehen, dass RB anfangs so tief stand, haben wir nicht erwartet.“

Diego Demme (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Es war trotz des 3:1 ein knappes Spiel. Aber wir haben von Anfang an gut gestanden und im Ganzen gut funktioniert. Wir wollten Schalke mal kommen lassen, den Spies zum Hinspiel umdrehen, so dass wir die Konter setzen. Wenn man in die Rückrunde startet mit einem Sieg gegen den davor Tabellenzweiten gibt das Selbstvertrauen.“

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Das Spiel war so, wie wir uns es vorgestellt haben. Wir waren frisch, wir standen hinten gut und haben nach vorn es großartig gemacht. Unser Matchplan ist aufgegangen. Unser Fußball hat gut funktioniert.“

Konrad Laimer (Rechtsverteidiger RB Leipzig): „Ich war froh, dass ich von Beginn an spielen durfte. Da ist es mir egal, wo. Ich habe die Woche über die Rolle als Rechtsverteidiger trainiert und wollte nur das Beste geben. Es hat riesen Spaß gemacht und mit dem 3:1 noch mehr. Wir haben hochverdient gewonnen. Für den Start in die Rückrunde, der immer was Besonderes ist, war das nicht schlecht.“  (mz)