Spiel gegen 1860 München am Montag

Spiel gegen 1860 München am Montag: RB Leipzig will in der Verfolgergruppe überwintern

Leipzig - Fußball-Zweitligist RasenBallsport Leipzig kann im letzten Spiel des Jahres gegen den TSV 1860 München (20.15 Uhr/Sport1) wieder auf Yussuf Poulsen setzen. Trainer Alexander Zorniger stellte am Samstag klar, dass der dänische Top-Torjäger am Montag von Anfang an spielen soll, wenn er seine Oberschenkelprobleme auskuriert ...

22.12.2014, 09:14

Fußball-Zweitligist RasenBallsport Leipzig kann im letzten Spiel des Jahres gegen den TSV 1860 München (20.15 Uhr/Sport1) wieder auf Yussuf Poulsen setzen. Trainer Alexander Zorniger stellte am Samstag klar, dass der dänische Top-Torjäger am Montag von Anfang an spielen soll, wenn er seine Oberschenkelprobleme auskuriert hat.

Auch Joshua Kimmich soll wieder von Beginn an auflaufen, nachdem er im Spiel beim VfR Aalen (0:0) nach vier Wochen Pause erstmals wieder eingewechselt wurde. „Wenn er in einem guten Zustand ist, ist er gesetzt“, sagte Zorniger. Dagegen fehlt Anthony Jung nach seiner Gelb-Roten Karte in Aalen erstmals in dieser Saison.

Für die Partie gegen 1860 München wurde extra ein neuer Rasen verlegt, nachdem es beim letzten Spiel gegen Herbst- und Wintermeister FC Ingolstadt (0:1) Beschwerden gegeben und sich Terrence Boyd ohne Gegnereinwirkung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Er war im schlechten Rasen hängen geblieben war.

„Es werden noch mal sehr viele Augen auf Leipzig gerichtet sein“

Sportdirektor Ralf Rangnick äußerte sich ebenfalls vor dem letzten Spiel des Jahres im deutschen Profi-Fußball: „Es werden noch mal sehr viele Augen auf Leipzig gerichtet sein“, sagte der 56-Jährige über den exponierten Spieltermin. Mit einem Sieg gegen den Tabellensechzehnten kann Aufsteiger Leipzig in der Verfolgergruppe der 2. Bundesliga überwintern. „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, wird es ein fantastischer Abschluss eines sehr erfolgreichen Jahres“, blickte er zufrieden auf das Jahr 2014 zurück.

Sorgen bereitet zurzeit lediglich die schwache Offensive, auch wegen der Ausfälle von Terrence Boyd und Ante Rebic. Nachdem die Leipziger in fünf der vergangenen sieben Spiele keinen eigenen Treffer erzielten, verwies Zorniger neben den personellen Problemen auch auf fehlende individuelle Qualität: „Ich erwarte mir wesentlich mehr Durchschlagskraft.“

Für die werden zunächst nicht die an Red Bull Salzburg verliehenen Marcel Sabitzer und Massimo Bruno sorgen. Rangnick betonte: „Sie sind erst vier, fünf Monate in Salzburg, da macht es keinen Sinn, sie jetzt schon wieder zu transferieren.“ Trotzdem soll in der Winterpause noch einmal nach Verstärkungen gefahndet werden: „Wir wollen ständig nachjustieren“, sagte Alexander Zorniger. (dpa)