Reaktionen zur CL-Auslosung

Reaktionen zur CL-Auslosung: Kapitän Orban: „Es hätte schlimmer kommen können“

Monaco/Leipzig - Man darf es sich immer aussuchen, wie man auf die Gruppen der Champions League schaut. Das eine Auge erspäht die Machbarkeit der Gegner, mit dem anderen kommen die ästhetischen Aspekte der Kontrahenten in den Fokus: Stadien, Klima und Innenstädte. Dieser Blick bewertet die Schlagbarkeit in der Regel nicht ...

Von Martin Henkel
RBL-Kapitän Willi Orban freut sich auf seine erste Saison in der Champions League. imago sportfotodienst

Man darf es sich immer aussuchen, wie man auf die Gruppen der Champions League schaut. Das eine Auge erspäht die Machbarkeit der Gegner, mit dem anderen kommen die ästhetischen Aspekte der Kontrahenten in den Fokus: Stadien, Klima und Innenstädte. Dieser Blick bewertet die Schlagbarkeit in der Regel nicht über.

Neulinge haben diese Blicke oft - zumal solche, die als Underdogs in Lostopf vier sitzen, wo die Chancen auf ein Erreichen der K.o.-Phase eklatant schlecht sind. RB Leipzig saß dort drin, als am Donnerstag frühen Abend die Konstellationen der kommenden Königsklasse ermittelt wurden.

Der frühere ukrainische Stürmer Andrej Schewtschenko und die der jüngst verrentete Italiener Francesco Totti waren dafür zuständig. Sie bescherten dem sächsischen Debütanten Gegner beides: Der Klub vom Cottaweg spielt gegen den FC Porto, AS Monaco und Besiktas Istanbul.

RB Leipzig: So reagieren die Spieler auf die Champions-League-Auslosung

Entsprechend fielen die Reaktionen aus. Dominik Kaiser sagte: „Sicher hat uns die Auslosung auf neue Gedanken gebracht, wir haben es alle verfolgt und haben uns über die Gruppe gefreut.“

Er habe sich aber keine besondere Gruppe gewünscht und nimmt die sie, wie sie ist. „Von den Namen her ist es keine Hammergruppe, aber die drei Teams waren in den letzten Jahren immer mit in Europa dabei.“ 

Champions-League-Auslosung mit RB Leipzig: „Ich denke es hätte schlimmer kommen können“

Für ihn persönlich sei es nochmal ein besonderer Schritt, „weil ich den ganzen Weg mit RB Leipzig machen durfte. Wenn die Hymne dann das erste Mal kommt, darauf sind wir richtig heiß.“

Auch Willi Orban sagte, er sei relativ emotionslos in die Sachen reingegangen. „Ich denke es hätte schlimmer kommen können.“ Alles seien spannende Mannschaften und schöne Aufgaben, man will sich von der besten Seite präsentieren. Am meisten freut sich Orban auf Istanbul, eine „fantastische Stadt. Und im Stadion, das wird ein Hexenkessel.“ 

Ähnlich unentschieden zeigte sich Oliver Mintzlaff. Der Vereinschef war als einziger der drei Repräsentanten des Klubs vor Ort. „Wir sind nicht unglücklich über die Gruppe“, sagte Mintzlaff. „Wir freuen uns auf jedes Abenteuer, dass das mit sich bringt.“

(mz)