Stimmen zu Leipzigs Premierensieg gegen Porto

RBL Stimmen zu Leipzigs Premierensieg gegen Porto: Kevin Kampl: „Weltklasse gespielt“

Leipzig - RB Leipzig siegt gegen FC Porto: reaktionen zum Champions League Spiel

Von Ullrich Kroemer und Martin Henkel 18.10.2017, 06:56
Leipzigs Yussuf Poulsen (l) im Kopfballduell mit Portos Danilo.
Leipzigs Yussuf Poulsen (l) im Kopfballduell mit Portos Danilo. dpa-Zentralbild

Leipzig – Spieler und Trainer von RB Leipzig waren nach dem 3:2 (3:2)-Premierenerfolg in der Champions League gegen den FC Porto hochzufrieden. Die Reaktionen der Protagonisten nach der Partie:

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Ich bin sehr glücklich, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir hatten uns vorgenommen, heute mehr von dem zu zeigen, was RB Leipzig ausmacht. Wenn man ein Haar in der Suppe suchen will, dann dass wir zu wenige Tore geschossen haben und uns mit zwei vermeidbaren Gegentreffern das Leben schwergemacht haben. Wir hatten guten Tiefgang, haben die Räume perfekt genutzt, und mit Bruma rechts und Emil Forsberg links den Gegner vielleicht auch überrascht. Es war ein verdienter Sieg, ein historischer Sieg für den Verein und die die im Stadion waren, haben entgegen meiner Prognose ein sehr unterhaltsames Spiel gesehen.”

Marcel Sabitzer (Stürmer RB Leipzig): „Wir haben heute wieder drei Dinger gemacht, das war heute entscheidend. Wir haben nicht viel anbrennen lassen, haben relativ cool gespielt. Porto hatte bis auf die zwei Szenen, in denen die Tore gefallen sind, nichts wirklich Gefährliches. Insofern war der Sieg nicht wirklich gefährdet, wir haben eine sehr gute Leistung heute gezeigt, speziell in der ersten Halbzeit. Wir sind sehr froh über den Sieg. Als Zweiter haben wir jetzte eine gute Ausgangssituation. Aber die nützt dir nix, wenn Du in den nächsten Spielen nicht nachlegst. Wir wollen überwintern in der Champions League.”

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Wir wussten, dass in dieser Phase sehr große Herausforderungen vor uns stehen – und die ersten beiden haben wir sehr gut überlebt. Das war ein richtig gutes Spiel von uns – zumindest nach vorn. Aber es wäre auch schön, mal entspannt zu Ende spielen zu können. Wir haben in der zweiten Halbzeit gut verteidigt. Wir müssen auf diesem Level alles lernen.”

Emil Forsberg (Offensivspieler RB Leipzig): „Das war ein geiles Fußballspiel heute. Wir wollen miteinander spielen, das haben wir heute gezeigt. Wir sind eine gute Mannschaft mit super Typen überall. Wir haben gezeigt, dass man mit uns rechnen muss. In der Champions League werden Fehler schneller bestraft als in der Bundesliga. Das lernen wir gerade. Das zweite Gegentor war unnötig. Aber wir haben gewonnen – und das war wichtig. Wir sind zufrieden. Wir sind jetzt Gruppenzweiter und haben alle Chancen weiterzukommen.”

Kevin Kampl (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Wir haben in der ersten Hälfte Weltklasse gespielt haben, nach vorn super Aktionen hatten, hinten gute Ballgewinne, schnell nach vorn gespielt und dem Gegner aus dem Spiel heraus kaum Chancen gelassen. Die zwei Standardsituationen müssen wir besser verteidigen. Aber auch in der zweiten Hälfte hat man gesehen, dass wir aus den ersten beiden Spielen sehr gut gelernt haben und dass wir sehr clever gespielt haben und dem Gegner kaum eine Torchance ermöglicht haben. Natürlich hätten wir die ein oder andere Situation vor dem Tor besser ausspielen können, aber wir haben den ersten Champions-League-Sieg in der Geschichte geschafft. Das ist ein Tag, an dem man sich freuen kann.”

Willi Orban (Kapitän RB Leipzig): „Die Gegentore waren ärgerlich, die hätten wir besser verteidigen müssen und mit ein bisschen mehr Effizienz hätten wir das Spiel früher entscheiden müssen. Aber wenn du gewinnst, ist es auch mal wurscht, wenn du Gegentore bekommen hast. Der Trainer hat uns in der Halbzeit gesagt, dass wir weiter mutig nach vorn spielen sollen. Das haben wir gemacht. Er hat angesprochen, dass wir bei Standards etwas aggressiver verteidigen müssen. Das haben wir alles umgesetzt.”

 Frage, ob Orbans Tor zum 1:0 Abseits war: „Das ist mir so egal. Ich habe nur gesehen, dass der Ball abprallt und ich habe ihn reingestochert.” (mz)