Nach RB-Sieg über Düsseldorf

Nach RB-Sieg über Düsseldorf: Ralf Rangnick: "Jetzt müssen wir auch auswärts so einen Auftritt hinlegen"

Leipzig - RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick gilt als kritischer Beobachter des Fußballs. Der 56-Jährige hatte sich zuletzt besonders über die winterliche Schwächeperiode seiner Roten Bullen geärgert, die zwischen dem 12. und 22. Spieltag lediglich zehn Punkte aus zehn Spielen geholt ...

Von Max Ohlert

RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick gilt als kritischer Beobachter des Fußballs. Der 56-Jährige hatte sich zuletzt besonders über die winterliche Schwächeperiode seiner Roten Bullen geärgert, die zwischen dem 12. und 22. Spieltag lediglich zehn Punkte aus zehn Spielen geholt hatten.

Nach dem 3:1-Sieg im Montagsspiel gegen Fortuna Düsseldorf bekamen die RB-Spieler nun seit langem einmal wieder lobende Worte von ihrem Vorgesetzten. "Es war ein ordentliches, über weite Strecken sogar gutes Spiel.", erklärte Rangnick, mahnte aber zugleich relativierend an: "Aber das muss auch unser Maßstab sein. So wie heute Abend müssen wir Woche für Woche spielen."

Nachdem die Leipziger in den letzten beiden Heimspielen gegen Union Berlin und den VfL Wolfsburg einige Abwehrschwächen offenbart hatten, stand die Defensive der Roten Bullen gegen Düsseldorf wieder etwas sicherer. Das bemerkte auch Taktik-Experte Rangnick: "Wir standen geordnet und kompakt, hatten zudem einige gute Chancen."

Dritter Auswärtssieg in Heidenheim?

Und trotzdem: Vollends zufrieden war der ehemalige Trainer des VfB Stuttgart, der TSG Hoffenheim und des FC Schalke 04 noch nicht. "Wenn wir den Ball, statt flach zu spielen, auch mal über die Abwehr chippen, laufen wir gegen Düsseldorf noch drei oder vier Mal allein auf den Torwart zu. Das müssen wir lernen."

Eine ähnlich gute Leistung wie gegen Düsseldorf wünscht sich Rangnick nun aber auch beim kommenden Spiel gegen Heidenheim: "Jetzt müssen wir auch auswärts so einen Auftritt hinlegen." Ob die Roten Bullen dann womöglich noch einmal auf Relegationsplatz drei schielen - dazu wollte sich Rangnick, anders als sein Stürmer Yussuf Poulsen, vorerst nicht äußern.