Nach Halstenberg-Fehltritt im Netz

Nach Halstenberg-Fehltritt im Netz: RB-Leipzig-Trainer Rangnick warnt vor Social Media

Leipzig - RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hat nach dem jüngsten „Internet-Fehltritt“ von Verteidiger Marcel Halstenberg seine Spieler vor den Auswirkungen der Online-Medien gewarnt. „Soziale Netzwerke sind ein Medium, das nichts vergisst“, sagte der 57-jährige Coach des Fußball-Zweitligisten am Mittwoch. Vorangegangen war ein Selfie von Halstenberg sowie ein Video, das ihn mit seiner Freundin beim Fangen spielen am Berliner Holocaust-Denkmal zeigt. Inzwischen sind die Beiträge auf dem Instagram-Profil von Halstenbergs Freundin gelöscht ...

17.02.2016, 15:09

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hat nach dem jüngsten „Internet-Fehltritt“ von Verteidiger Marcel Halstenberg seine Spieler vor den Auswirkungen der Online-Medien gewarnt. „Soziale Netzwerke sind ein Medium, das nichts vergisst“, sagte der 57-jährige Coach des Fußball-Zweitligisten am Mittwoch. Vorangegangen war ein Selfie von Halstenberg sowie ein Video, das ihn mit seiner Freundin beim Fangen spielen am Berliner Holocaust-Denkmal zeigt. Inzwischen sind die Beiträge auf dem Instagram-Profil von Halstenbergs Freundin gelöscht worden.


Nicht der erste Fehltritt eines RB-Spielers


Nach dem Vorfall suchte Rangnick das Gespräch mit der Mannschaft. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass Spieler des Vereins mit Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken aufgefallen sind. „Ich hoffe, dass es eine heilsame Lehre war und ein Thema, mit dem wir uns nicht mehr beschäftigen müssen“, sagte Rangnick. Halstenberg hat sich offiziell entschuldigt.

Auf Halstenbergs Einsatz am Freitag gegen den 1. FC Union Berlin habe der Vorfall laut Rangnick aber keinen Einfluss. Der 24-Jährige ist in dieser Woche nach einem Muskelfaserriss und zwei Spielen Pause ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Für ihn nahm zuletzt Anthony Jung die Position des Linksverteidigers ein. „Ich habe mich noch nicht entschieden, wer von den beiden spielt“, sagte Rangnick. (dpa)