Nach Grippewelle schwer gefordert

Saale Bulls bestreiten acht Spiele in 19 Tagen

Von Fabian Wölfling 22.12.2021, 09:31
Die Saale Bulls um Joonas Niemelä müssen bei den Hamburg Crocodiles ran,
Die Saale Bulls um Joonas Niemelä müssen bei den Hamburg Crocodiles ran, (Foto: Objektfoto)

Halle (Saale)/MZ - Letztlich war es nur ein Coronafall. Trotzdem hatten Viren die Saale Bulls in der vergangenen Woche heftig erwischt. „Die Grippe hat zugeschlagen“, erzählt Ryan Foster, Trainer des Eishockey-Oberligisten. „Die halbe Mannschaft war krank, auch ich lag drei Tage flach.“

Fünf Tage standen die Bulls daher nicht auf dem Eis, auch die Spiele gegen Herne und Herford am vergangenen Wochenende fielen aus.

Seit Montag wird beim einzigen Eishockey-Profiklub Sachsen-Anhalts aber wieder trainiert, am Mittwoch (19.30 Uhr) steht in Hamburg der Auftakt eines Spielemarathons rund um den Jahreswechsel an. Bis zum 9. Januar sind acht Partien in 19 Tagen angesetzt.

Saale Bulls gehen als Tabellenführer in den Jahresendspurt

Positiv: Trotz der Spielausfälle sind die bisher in der Saison so glänzend aufspielenden Bulls noch immer Tabellenführer der Oberliga. Der Vorsprung auf die Verfolger war groß genug. Foster hofft, dass die Grippewelle nun keinen Leistungsabfall erzeugt. „Beim ersten Training hat man schon gesehen, dass etwas Rhythmus fehlte. Aber die Intensität und das Tempo waren sehr gut“, berichtet der Coach.

Die Aufgabe beim Vierten Hamburg hat es aber in sich. „Sie sind sehr heimstark“, meint Foster. Verzichten muss er auf Stürmer Michael Fomin, der nach einer Prügelei im letzten Spiel gegen Krefeld vier Spiele gesperrt ist. Dazu fallen Sergej Stas, Pascal Grosse und Roman Pfennings aus. Wer von ihnen Corona-positiv ist, gibt der Klub aus Datenschutzgründen nicht bekannt.