Impfnebenwirkungen bei Spielern

Übelkeit, Schwäche und Kopfschmerzen: Hallescher FC sagt Training ab

HFC-Trainer Florian Schnorrenberg
HFC-Trainer Florian Schnorrenberg (Foto: IMAGO / Picture Point)

Halle (Saale)/MZ - Auch Michael Eberwein trägt derzeit noch Spuren der vergangenen Tage mit sich rum. Ein Veilchen schmückt das linke Auge des Angreifers. Zugezogen hat er sich das beim Testspiel des Halleschen FC gegen den Berliner AK am Samstag.

Beim improvisierten Stabilisationstraining am Mittwochvormittag stand der 25-Jährige aber wieder auf dem Trainingsplatz. Anders als einige seiner Mitspieler. Was aber nichts mit möglichen Spätfolgen des Trainingslagers in Wesendorf zu tun hatte.

Nach Corona-Impfung: Sören Reddemann liegt mit Schüttelfrost im Bett

Am Montag erhielten die Drittligaprofis von Mannschaftsarzt Thomas Bartels ihre zweite Impfung gegen das Coronavirus. „Die haben einige nicht so gut vertragen“, sagte Eberwein. „Aber ich habe keine Probleme.“

Immerhin. Vielen Teamkollegen waren die Spätfolgen der Impfung, Kopfschmerzen oder Schwächegefühle, am Mittwoch aber noch anzusehen. Richtig heftig erwischt hat es sogar Verteidiger Sören Reddemann, der mit Migräne und Schüttelfrost flach lag. Auch Torwart Sven Müller, Flügelspieler Julian Derstroff oder Außenverteidiger Janek Sternberg sollten auf Anraten des „Doc“ nur dosiert trainierten.

Aufgrund dessen warf Trainer Florian Schnorrenberg sogar kurzerhand den Trainingsplan um. Statt zwei Einheiten gab es nur noch eine und die ohne Ball. „Wir hatten es anders geplant, aber dann wären alle durch gewesen. Daher schicken wir sie jetzt heute Nachmittag ins Bett“, sagte er. „Aber es ist gut, dass wir die Impfungen hinter uns haben. Wir nehmen es jetzt, wie es ist.“