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Transfermarkt: Frahn bleibt für den HFC ein Thema

Halle (Saale) - Die Hoffnung und auch der Elan beim Halleschen FC bei seiner Stürmersuche in der Winterpause ist erlahmt. „Stand jetzt werden wir wohl bis Sonnabend keinen neuen Angreifer holen“, sagt Manager Ralph Kühne. Am Wochenende endet die Transferperiode, dann geht bis zum Sommer auch nichts ...

Von Christoph Karpe

Die Hoffnung und auch der Elan beim Halleschen FC bei seiner Stürmersuche in der Winterpause ist erlahmt. „Stand jetzt werden wir wohl bis Sonnabend keinen neuen Angreifer holen“, sagt Manager Ralph Kühne. Am Wochenende endet die Transferperiode, dann geht bis zum Sommer auch nichts mehr.

Zweite oder dritte Wahl ist keine Option

Die Begründung ist nachvollziehbar: „Wir hatten ein, zwei konkrete Optionen. Doch die haben sich zerschlagen. Die Nummer fünf oder sechs auf unserer Wunschliste zu holen, macht aber keinen Sinn“, so Kühne. Hintergrund des Gedankenspiels: Spieler, die ein Verein im Winter verpflichtet, bekommen in der Regel einen Vertrag für eineinhalb Jahre. Und ein Mann zweiter oder dritter Wahl würde nur im Glücksfall helfen, dafür den finanziellen Handlungsspiel-Raum im Sommer einschränken.

Interessant allerdings, dass einer der Angriffs-Wunschspieler der bei RB Leipzig ausgemusterte Daniel Frahn war. „Wie wohl fast alle Ostvereine haben wir uns um ihn bemüht“, bestätigt Kühne, wohl wissend, dass der Kapitän des wenig beliebten Fußball-Zweitligisten zum einen kaum finanzierbar und zum anderen den eigenen Fans aktuell nur schwer vermittelbar gewesen wäre. „Das ist ein sensibles Thema, doch über die sportliche Klasse von Frahn braucht niemand zu diskutieren.“

Frahn will in der Region bleiben

Frahn lehnte alle Wechsel-Angebote ab, auch das heißeste vom Drittligisten Preußen Münster, weil er unbedingt in der Region bleiben wollte. Außerdem wolle er nicht so einfach aufgeben und um seine Chance bei RB kämpfen, ließ er wissen. Doch spätestens nach Saison-Ende kommt das Thema Frahn wieder auf die Agenda. Auch beim Halleschen FC. „Mal sehen, ob sich vielleicht für die nächste Saison etwas ergibt. Er könnte uns weiterhelfen“, sagt Kühne.

Für die Rest-Serie in Liga drei wird sich der Hallesche FC mit offensivstarken Spielern aus den eigenen Reihen behelfen. Da Sören Bertram und Selim Aydemir, die in der Hinrunde lange fehlten, wieder hundertprozentig fit und nachweislich torgefährlich sind, ist das sogar eine plausible Lösung.