Von RB Leipzig bis Carl Zeiss Jena

Von RB Leipzig bis Carl Zeiss Jena: Das sind die Zuschauerzahlen der Ost-Sportklubs

Halle (Saale) - Vor allem, aber nicht nur Fußballvereine locken Fans in die Stadien und Sporthallen. Ein Überblick über die Zuschauermagneten in Deutschland.

Der Fußball bleibt der Zuschauer-Magnet in Deutschland: Kein anderer Ballsport lockte in der Saison 2017/17 so viele Menschen in die Stadien. In einer von Stadionwelt veröffentlichten Tabelle nehmen Fußballklubs die ersten 33 Plätze ein – erst dann folgt mit den Kölner Haien der erste Eishockeyverein.

Während DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund mit einem Schnitt von 79.712 Zuschauern (Auslastung 98%) vor dem FC Bayern München 75.000 (100%) auf Rang eins liegt, schaffte auch RB Leipzig den Sprung unter die Top Ten. Der Vizemeister aus Sachsen liegt mit 41.477 Zuschauern und einer Arena-Auslastung von 96,6% auf dem zehnten Rang.

Zuschauerzahlen: Dynamo Dresden und 1. FC Magdeburg weit vorne

Die Platzierungen der Ost-Vereine
10. RB Leipzig 41.477 (Auslastung 96,6%)
16. Dynamo Dresden 28.515 (93,5%)
26. Union Berlin 20.859 (94,8%)
28. 1. FC Magdeburg 17.098 (63,3%)
36. Eisbären Berlin 12.052 (83,1%)
37. Hansa Rostock 11.433 (39,4%)
45. Erzgebirge Aue 7865 (54,5%)
50. Chemnitzer FC 6970 (43,4%)
55. SC Magdeburg 6245 (79,0%)
57. Hallescher FC 6132 (40,7%)
60. Rot-Weiß Erfurt 5809 (35,2%)
63. Energie Cottbus 5433 (24,1%)
64. FSV Zwickau 5429 (53,6%)
84. SC DHfK Leipzig 4110 (91,3%)
86. Carl Zeiss Jena 3913 (30,1%)
Quelle: Stadionwelt

Bemerkenswert schnitten auch zwei Ost-Klubs im Ranking ab: Zweitligist Dynamo Dresden (28.515/93,5%) landete auf Rang 16 – und ließ gleich sieben Bundesliga-Vereine hinter sich. Der 1. FC Magdeburg aus der 3. Liga landete auf Platz 28 (17.098/63,3%) und damit vor den Bundesliga-Absteigern aus Ingolstadt und Darmstadt.

Der Hallesche FC lockte laut Stadionwelt insgesamt 116.514 Zuschauer zu seinen 19 Heimspielen in den Erdgas Sportpark  - das sind bei einer Auslastung von 40,7% im Schnitt 6132 und Platz 57 im deutschlandweiten Ranking. Zum Vergleich: Die Viertligisten Rot-Weiß Essen und Alemannia Aachen schnitten besser ab, ebenso die Bundesliga-Handballer des SC Magdeburg und die Erstliga-Basketballer von ratiopharm Ulm. Auch die Ost-Drittligisten Hansa Rostock (11.433 Zuschauer im Schnitt) und der Chemnitzer FC (6970) landeten deutlich weiter vorne als der HFC.

Neben Fußball-, Basketball, Eishockey- und Handball-Teams schafften es auch drei weitere Teams in die Wertung. Die Volleyballer der Berlin Recycling Volleys (Platz 83) sowie die Footballer der Samsung Frankfurt Universe (87.) und New Yorker Lions Braunschweig (100.) sind vertreten.

(mz/bbi)