Trainersuche bei RBL

Trainersuche bei RBL: Markus Weinzierl: „RB Leipzig ist ein tolles Projekt”

LEIPZIG - Markus Weinzierl hat sich ausführlich über das angebliche Interesse von RB Leipzig geäußert. Der Trainer von Bundesligist FC Augsburg sagte der Süddeutschen Zeitung: „Damit gehe ich völlig entspannt um. Das sind Spekulationen, die zeigen, dass der FCA im Mittelpunkt steht und die Mannschaft in den letzten Jahren gut gespielt hat. Als Trainer bist du da ein bisschen mehr in der Diskussion, aber so ist das ...

Von Ullrich Kroemer 13.02.2016, 10:29
FCA-Trainer Markus Weinzierl
FCA-Trainer Markus Weinzierl dpa

Markus Weinzierl hat sich ausführlich über das angebliche Interesse von RB Leipzig geäußert. Der Trainer von Bundesligist FC Augsburg sagte der Süddeutschen Zeitung: „Damit gehe ich völlig entspannt um. Das sind Spekulationen, die zeigen, dass der FCA im Mittelpunkt steht und die Mannschaft in den letzten Jahren gut gespielt hat. Als Trainer bist du da ein bisschen mehr in der Diskussion, aber so ist das eben.”

Zuvor hatten diverse Medien berichtet, dass Weinzierl Topkandidat für den Trainerjob in der neuen Saison bei Rasenballsport sei und die Trainersuche vor dem Abschluss stünde. Laut Informationen der MZ hingegen sind die Gespräche mit möglichen Kandidaten keineswegs auf der Zielgeraden und können noch bis mindestens April andauern. RBL-Trainer Ralf Rangnick kommentierte das Thema bei Sport1: „Wenn irgendwelche Menschen meinen, sie wüssten mehr als ich, so kann ich sie nicht daran hindern. Bei uns gibt es momentan andere Themen.”

Auch Weinzierl äußerte sich beim Spartenkanal über die Spekulationen: „Das sind ja Gerüchte, die immer wieder in die Welt gesetzt werden. Das ist nicht neu, sondern verfolgt mich schon seit mehreren Jahren. Von daher bin ich es gewohnt und nehme es so hin.” Interessant allerdings, dass sich der 41-Jährige ungewöhnlich ausführlich über den Red-Bull-Klub äußerte. „Leipzig ist absolut ambitioniert. Ein sehr tolles Projekt”,  lobte der Bayer. „Leipzig vertritt eine ganze Region und will im Osten Erstliga-Fußball präsentieren. Und aktuell sind sie auf einem sehr guten Weg und ich glaube, dass sie aufsteigen.” Und: „Es gibt viele Traditionsvereine im Osten. Nur ein Verein klopft jetzt an die Tür der ersten Liga. Von daher denke ich, dass Leipzig einen großen Rückhalt spürt."

Weinzierl sagte weiter, dass er sich aktuell angesichts der Herausforderungen mit dem  FCA keine Gedanken über seine Zukunft mache. Trotz laufenden Vertrages bis 2019 sagte der gebürtige Straubinger: „Natürlich werde ich Jahr für Jahr entscheiden, was für den Verein und auch für mich richtig ist - so habe ich es im letzten Jahr auch gemacht, als ich mich für Augsburg entschied.” Und: „Es gibt auch Beispiele, wo Trainer ihren Job sehr lange gemacht haben, wie Rehhagel in Bremen oder Finke in Freiburg. Es wäre auch ein Weg.” Weinzierl hat sich also längst nicht entschieden zwischen Augsburg, RB Leipzig und potenziellen weiteren spannenden Anfragen aus der Bundesliga. (mz)