Stimmen zur Pokalpleite von RB Leipzig

Stimmen zur Pokalpleite von RB Leipzig: Rangnick: „Ich würde wieder so aufstellen”

Leipzig - Nach dem unerwarteten 0:3-K.o. im DFB-Pokal gegen die SpVgg Unterhaching zeigten sich die Spieler von RB Leipzig geschockt. Stefan Ilsanker machte individuelle Fehler verantwortlich; Georg Teigl bemängelte, dass nicht alle Spieler „da” gewesen ...

Von Ullrich Kroemer 28.10.2015, 05:47

Nach dem unerwarteten 0:3-K.o. im DFB-Pokal gegen die SpVgg Unterhaching zeigten sich die Spieler von RB Leipzig geschockt. Stefan Ilsanker machte individuelle Fehler verantwortlich; Georg Teigl bemängelte, dass nicht alle Spieler „da” gewesen seien.

Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig): „Wir haben mit sieben Nationalspielern – fünf A- und zwei U-Nationalspielern – gespielt. Wenn wir die in so einem Spiel nicht bringen, dann nie wieder. Ich würde es wieder so machen. Hinterher ist man zwar schlauer, aber die Entscheidungen müssen vor Anpfiff getroffen werden.”

Stefan Ilsanker (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Ich bin sprachlos, dass wir gegen so eine Mannschaft mit 0:3 verlieren. In der zweiten Halbzeit spielen wir uns kaum noch Chancen heraus; in der ersten Hälfte haben wir uns noch gute Chancen herausgespielt. Aber mit zwei individuellen Fehlern haben wir uns selber bestraft. In der zweiten Halbzeit ist das mit einem großen Bock weitergegangen. Und dann machen sie das 3:0 und dann war die Luft draußen.”

„In der ersten Halbzeit hat es noch ganz gut gepasst. Da haben wir kombiniert, da ist nach vorn einiges gegangen. Aber die individuellen Fehler haben nichts mit Taktik zu tun, sondern mit Tagesform, und die hat heute nicht gepasst.”

Rani Khedira (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Ich habe keine Erklärung. Wir sind alle enttäuscht. Es ist kaum in Worte zu fassen, was wir heute gezeigt haben. Vor dem Spiel waren wir voller Tatendrang und voller Motivation. Das ist uns in den ersten 20 Minuten gar nicht gelungen, und dann ist es unheimlich schwer.“

Georg Teigl (Rechtsverteidiger RB Leipzig): „Ein 0:3 in Unterhaching – das stellt man sich ein bissel anders vor. Erst der frühe Rückstand, dann das 0:2 und nach dem 0:3 durch meinen Fehler war es dann sowieso vorbei. Wir haben alles schleifen lassen, obwohl wir gewusst haben, was auf uns zukommt. Wir hatten aber auch vier Chancen, die drin sein müssen.”

 „Die Spieler, die auf dem Platz standen, sind qualitativ erste Sahne für die 2. Liga. Wir haben den Fokus auf das Spiel gelegt, haben uns gut vorbereitet. Aber wenn nicht alle da sind, wird es schwer. Dumm gelaufen.”

Manfred Schwabl (Präsident SpVgg Unterhaching): „Wir bauen eine neue Mannschaft auf, versuchen uns zu entschulden. So eine Achtelfinal-Teilnahme beschleunigt vielleicht nun vielleicht einiges. Haching lebt. Das ist der entscheidende Punkt.” (mz)