Stimmen zu RB Leipzig vs. Greuther Fürth

Stimmen zu RB Leipzig vs. Greuther Fürth: „Das war ein Abnutzungskampf”

Leipzig - Dominik Kaiser (Kapitän RB Leipzig): „Glücklicherweise haben wir durch die zahlreichen Kontersituationen der Fürther keine Tore bekommen, stattdessen durch Dinge, die so nicht passieren dürfen: beim 0:1 eine klägliche Standardsituation, wo wir richtig schlafen, und beim 1:2 helfen wir auch mit. Insgesamt müssen wir die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen verkürzen, sodass wir besseren Zugriff bekommen und dann auch Spiele gewinnen ...

Von Ullrich Kroemer 04.08.2015, 07:38

Dominik Kaiser (Kapitän RB Leipzig): „Glücklicherweise haben wir durch die zahlreichen Kontersituationen der Fürther keine Tore bekommen, stattdessen durch Dinge, die so nicht passieren dürfen: beim 0:1 eine klägliche Standardsituation, wo wir richtig schlafen, und beim 1:2 helfen wir auch mit. Insgesamt müssen wir die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen verkürzen, sodass wir besseren Zugriff bekommen und dann auch Spiele gewinnen können.”

„Für einige war es das erste Heimspiel in der 2. Liga für RB, aber eigentlich haben alle genügend Erfahrung und schon gezeigt, dass sie auf hohem Niveau mit kühlem Kopf spielen können. Aber wir haben sicher nicht die Leistung abgeliefert, die wir uns vorstellen. Dann kommt eben so ein offener Schlagabtausch zustande, das war ein Abnutzungskampf. Doch ich traue unserer Mannschaft immer zu, dass wir aufgrund der Qualität und der Mentalität nach Gegentreffern zurückkommen können, und das haben wir ja auch geschafft.”

Ralf Rangnick (Trainer und Sportdirektor RB Leipzig): „Ich habe zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison selten ein so intensives Spiel erlebt. Wir sind zweimal in Rückstand geraten, dabei wollten wir unbedingt zu Null spielen. Wir hatten heute auf dem Feld zu große Abstände zwischen den Spielern, haben das Spiel nicht so kompakt gehalten, wie wir das normalerweise in der Vorbereitung getan haben. Diese Räume hat Fürth gut bespielt, da hatten wir immer wieder Probleme.”

„Nach vorn hat das Spiel teilweise sehr gut ausgesehen. Die beiden Tore waren sehr, sehr gut herausgespielt – individuell, aber auch von der Art und Weise, wie wir spielen wollen. Nachdem wir gegen einen so starken Gegner zwei Mal in Rückstand geraten sind, müssen wir heute mit dem Unentschieden zufrieden sein.”

„Wir haben in zwei Spielen bislang im Schnitt zwei Punkte geholt, wenn wir das in der weiteren Saison schaffen, steigen wir auf.”

Oliver Mintzlaff (Vorstandsvorsitzender RB Leipzig): „Wir haben fahrig begonnen, nach dem Ausgleich haben wir das Spiel relativ gut kontrolliert. Leider sind wir mit einem 1:2 in die Kabine gegangen. Dieser Treffer kam aus dem Nichts. In der zweiten Hälfte haben wir nicht so viel Fahrt aufnehmen können, wie wir uns das vorgestellt haben. Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein.“

Stefan Ruthenbeck (Trainer Greuther Fürth): „Wir haben es geschafft, Schwächen beim Gegner aufzuzeigen. Wir hatten durch die Art, wie wir Fußball gespielt haben, eine Vielzahl an Möglichkeiten. Das war guter Konterfußball, so wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben unser Spiel etwas einfacher strukturiert als in der vergangenen Woche. Das ist gut aufgegangen. Es war beeindruckend, wie die Mannschaft gegen diesen Topgegner in der 2. Liga aufgetreten ist. Wie wir es geschafft haben, die Chancen zu kreieren, war richtig gut. Aber wir wissen, dass wir weiter zulegen müssen. Wer jetzt schon träumt, dass wir oben dabei sind – alles Papperlapp.”