3. Liga

KFC Uerdingen erhält Lizenz für die Dritte Liga

Frankfurt - Erleichterung in Krefeld, Enttäuschung in Mannheim: Der KFC Uerdingen steht als Rückkehrer in den Profifußball fest und darf endgültig in die 3. Liga aufsteigen. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes entschied einstimmig für den ehemaligen DFB-Pokalsieger und wird den Krefeldern die Lizenz erteilen. „Die Voraussetzungen sind gegeben“, erklärte DFB-Vizepräsident Rainer Koch in ...

04.06.2018, 15:58
In der Grotenburg-Kampfbahn wird von der nächsten Saison an wieder Profifußball gespielt.
In der Grotenburg-Kampfbahn wird von der nächsten Saison an wieder Profifußball gespielt. dpa

Erleichterung in Krefeld, Enttäuschung in Mannheim: Der KFC Uerdingen steht als Rückkehrer in den Profifußball fest und darf endgültig in die 3. Liga aufsteigen. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes entschied einstimmig für den ehemaligen DFB-Pokalsieger und wird den Krefeldern die Lizenz erteilen. „Die Voraussetzungen sind gegeben“, erklärte DFB-Vizepräsident Rainer Koch in Frankfurt.

Es sei klar, dass die geforderte Liquiditätsreserve über 1,2 Millionen Euro doch rechtzeitig vom KFC überwiesen, jedoch von der zuständigen Bank zu spät gutgeschrieben worden sei. Der in den Aufstiegsspielen unterlegene Gegner SV Waldhof Mannheim bleibt Regionalligist. Der Uerdinger Vereinspräsident und Geldgeber Michail Ponomarew äußerte sich „sehr froh und glücklich über die Entscheidung des DFB. Wir konnten (...) alle offenen Fragen klären und umfassend beantworten.“

Verschulden der Bank

In den Playoffs gegen den Südwest-Zweiten Mannheim war der Mannschaft von Trainer Stefan Krämer der Durchmarsch gelungen. Doch dann verkündete der DFB, dass die geforderte Liquiditätsreserve möglicherweise erst nach Ablauf der Frist eingegangen sei. Koch erläuterte, dass die Zahlung der Uerdinger von 1,2 Millionen Euro am 29. Mai um 7.50 Uhr geleistet worden sei. Doch weil der Betrag erst nach der 15.30-Uhr-Frist am gleichen Tag gutgeschrieben wurde, sah sich der Verband zu einer nochmaligen Überprüfung veranlasst. Die Mannheimer reagierten irritiert. „Ich sehe das eher schwierig aktuell. Ich werde mit Sicherheit nochmal mit dem DFB sprechen und mir das in einem persönlichen Gespräch erklären lassen“, sagte Waldhof-Geschäftsführer Markus Kompp. (dpa)