Fortuna Bad Bibra

Fortuna Bad Bibra: Mysteriöse Zeichen im Großformat

Bad Bibra - In Zeiten von Corona hat die Lokalsportredaktion von Naumburger Tageblatt/MZ endlich mal etwas mehr Zeit und Raum, sich abseits von Spielergebnissen, Berichten und Tabellen mit den Vereinen der Saale-Unstrut-Finne-Region zu beschäftigen und diese dem geneigten Leser näher vorzustellen. Am Sonnabend, 28. März, startete unsere Zeitung eine neue Serie mit dem Titel „11 Fragen müsst Ihr sein!“. Dazu hatten wir die hiesigen Fußballer gebeten, die elf Punkte eines Steckbriefes „wahrheitsgemäß, umfassend und unterhaltsam ...

Von Torsten Kühl

In Zeiten von Corona hat die Lokalsportredaktion von Naumburger Tageblatt/MZ endlich mal etwas mehr Zeit und Raum, sich abseits von Spielergebnissen, Berichten und Tabellen mit den Vereinen der Saale-Unstrut-Finne-Region zu beschäftigen und diese dem geneigten Leser näher vorzustellen. Am Sonnabend, 28. März, startete unsere Zeitung eine neue Serie mit dem Titel „11 Fragen müsst Ihr sein!“. Dazu hatten wir die hiesigen Fußballer gebeten, die elf Punkte eines Steckbriefes „wahrheitsgemäß, umfassend und unterhaltsam auszufüllen“.

In der zwölften Folge unserer Serie (nach der SG ZW Karsdorf, dem FC RSK Freyburg, der SG Eintracht Lossa, der SG Blau-Weiß Bad Kösen, dem Baumersrodaer SV, dem SV Germania 99 Schönburg/Possenhain, dem ESV Herrengosserstedt, dem TV 1922 Saubach, der SV Mertendorf, dem SC Naumburg und der VSG Löbitz 71) dreht sich dieses Mal alles um die SG Fortuna Bibra. Auf deren Sportplatz sind derzeit mysteriöse Zeichen zu erkennen, die sich Vereinsvorsitzender Gerhard Dönitz aber nicht erklären kann.

1. Die Finanzen bei uns halten zusammen: Peter Künne, Ina Ehrhardt und Gerhard Dönitz.

2. Die Trikots wäscht: Das ist in unserem Verein Sache der einzelnen Mannschaften.

3. Der beste Spieler, der je für unseren Verein gekickt hat: Jeder Zeitabschnitt hatte seine Ausnahmekicker. Von der sportlichen Entwicklung wäre hier Jonas Ballin zu nennen, der für den FC Carl Zeiss Jena spielte und heute beim SC Naumburg in der Landesliga aktiv ist.

4. Der beste Torwart, der je bei uns zwischen den Pfosten stand: Legendär waren Gerhard Künne und Karsten Könnicke. Heute haben wir in unserer Spielgemeinschaft mit dem Saubacher Thomas Kuhn einen sehr guten Mann zwischen den Pfosten.

5. Unsere Zuschauer und Spieler bewirtet: Um das Wohl unserer Zuschauer bei den Heimspielen kümmert sich ein Team aus mehreren Leuten. Klaus Erben, Harald Bork, Frank Adler, Bernd Sylla und Gerhard Dönitz bilden den Kern. Je nach Anzahl der Zuschauer und der Wetterlage variiert auch unser Angebot.

6. Unser treuester Fan ist: mit 84 Jahren Sportfreund Willi Diener. Er kommt gerne zu den Spielen der Nachwuchsmannschaften bis zum Altherrenteam. Oft hat er auch eine kleine Spende oder einen neuen Ball dabei.

7. Im Kassenhäuschen sitzt: Dies ist seit Jahrzehnten die Aufgabe von Gerhard Wagner. Unterstützt wurde er in der letzten Zeit von Bernd Sylla, der zusammen mit Wolfgang Hönig auch unsere Plätze in Ordnung hält. Der Eintritt zu unseren Heimspielen in Bad Bibra kostet zwei Euro (bei Derbys), sonst 1,50 Euro.

8. In die Strafenkasse musste in den vergangenen Jahren am meisten einzahlen: Hier ist kein klarer „Favorit“ in der vergangen Zeit zu erkennen. Da aber eine gut gefüllte Mannschaftskasse für das Wohl aller sorgt, zahlt jeder gern seine Strafen und manchmal auch freiwillig mehr. Lediglich das Trainerteam um Michael Schubel und Ricardo Hoppe setze sich deutlich ab, wenn es um das Bezahlen „ungeputzter“ Schuhe geht (wie bereits in der Saubach-Folge berichtet).

9. Die meisten witzigen/anzüglichen Bilder in unserer Mannschafts-WhatsApp-Gruppe schickt: Hier gibt es bei unserer aktuellen Spielgemeinschaft zwei klare Favoriten. Seitens der SG Fortuna ist dies Sebastian Kibgis, und vom TV 1922 Saubach ist es Michael Schubert. Beide Sportsfreunde haben immer einen aufmunternden und lockeren Kommentar zu jeder Situation auf den Lippen, sind bei der Erstellung lustiger Collagen schnell dabei und ergänzen sich in dieser Hinsicht wortwörtlich wie „Vater und Sohn“.

10. Der beste/schlechteste Fifa-Spieler ist: Da unsere Spielgemeinschaft nicht aus Schönwetter-Fußballern besteht und wir bei Wind und Wetter draußen sind, gibt es keine Fifa-Turniere. Und wenn abends der Ball dann ruht, wird in gemütlicher Bierrunde eine Auswertung zum Training/Spiel durchgeführt.

11. Auf diese Auswärtsfahrt freuen wir uns jedes Jahr am meisten/am wenigsten: Hier heißt es „je weiter, umso besser“, denn je länger die Heimfahrt dann ist, umso länger kann man sich das Bier gemeinsam schmecken lassen.

›› Die ausgefüllten Steckbriefe bitte per E-Mail an sport@nt.de senden